PRIMAL FEAR - Best Of Fear
Label: Frontiers Records
Nach 20 Jahren und elf in der Zeit entstandenen Alben ist es für Mat Sinner und seine Jungs von PRIMAL FEAR Zeit für ein Zwischenresümee. Dieses machen die deutschen Power Metaller mit ihrem zweiten Best-Of „Best Of Fear“, auf dem es über zweieinhalb Stunden pure PRIMAL FEAR Power gibt.

Die Geschichte von PRIMAL FEAR ist bewegt und abwechslungsreich, denn zahlreiche Besetzungswechsel mussten Mat und Sänger Ralf Scheepers, der damals von GAMMA RAY abging, kompensieren und auch stilistisch veränderte man sich über die Jahre vom straighten Heavy Metal Act zum abwechslungsreichen, tiefgründigen und modernen Sound, den man vor allem auf „Seven Seals“ und „New Religion“ verfolgte, aber spätestens mit „Delivering The Black“ teilweise wieder zurückruderte zu den Wurzeln. Das letzte Werk „Rulebreaker“ vereinte eigentlich alle Stärken der Truppe zu einem gelungenen Mix aus Alt und Neu.

Da man 2006 bereits ein Best-Of auf den Markt warf, konzentriert man sich hier auf das Schaffen danach. Von „Sign Of Fear“ vom „New Religion“ Werk bis hin zum Opener „Angels Of Mercy“ vom aktuellen Album, ackert man sich hier von einem Metal Kracher zum nächsten. Viel braucht man dazu eigentlich nicht sagen, da man PRIMAL FEAR eigentlich kennen sollte. Epische Hymnen, fette Heavy Metal Stampfer und flotte Banger geben sich hier gegenseitig die Klinke in die Hand. Man höre nur den genialen Epos „Fighting The Darkness“ oder die wunderschöne Ballade „Everytime It Rains“ mit Simone Simmons von EPICA als Gast. Aber auch kurzweilige Nummern wie das Doublebass-Monster „Riding The Eagle“ oder „King For A Day“ sind ein wahres Fest.

Wer das alles schon daheim im Regal stehen hat, der konzentriert sich auf die vier neuen Tracks, wobei „Area 16“ als Intro nun nicht wirklich zählt. „Predator“ ist ein typischer Stampfer im oberen MidTempo Bereich mit fröhlichem Refrain, das HEART Cover „If Looks Could Kill“ überrascht mit seiner lockeren Art und coolen Vocallines von Ralf und kommt somit weniger typisch daher, während „Thrill Of Speed“ als flotter Melodic Power Metal Track wieder in Richtung Anfänge der Band schielt.

Alles in allem eine mehr als gelungene Zusammenstellung und eine perfekte Ergänzung zum ersten Best-Of „Metal Is Forever“. Wer sich die beiden Teile holt, kann mühelos alle Facetten der Band kennenlernen ohne sich gleich die ganze Palatte heimholen zu müssen. Für Neueinsteiger also perfekt. Als waschechtes Best-Of ist halt das Fehlen der alten Hits ein kleiner Wermutstropfen. Eine 3CD Edition mit der ersten Compilation wäre da noch die Kirsche auf dem Eisbecher gewesen. Aber auch so, ist „Best Of Fear“ eine lohnende Anschaffung.

www.primalfear.de

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Tracklist:
1. Area 16
2. Predator
3. If Looks Could Kill (HEART)
4. Thrill Of Speed
5. The End Is Near
6. Strike
7. Sign Of Fear
8. In Metal We Trust
9. When Death Comes Knocking
10. Six Times Dead
11. Angels Of Mercy
12. Unbreakable
13. Riding The Eagle
14. Rulebreaker
15. King For A Day
16. Bad Guys Wear Black
17. Every Time It Rains (feat. Simone Simmons)
18. We Walk Without Fear
19. Fighting The Darkness
20. Hands Of Time
21. One Night In December
22. The Sky Is Burning
23. Where Angels Die
24. Black Rain
25. Born With A Broken Heart (feat. Liv Remix)
26. Born Again
27. The Man (That I Don´t Know)
Gesamtspielzeit: 128:55

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Beitrag vom 12.12.2017
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