SAVAGE MESSIAH - Hands Of Fate
Label: Century Media
Mit ihrem vierten Werk „Hands Of Fate“ bringen SAVAGE MESSIAH ein Album auf den Markt, das trotz kommerziell eingängigen Texten auch viele klassische Highlights aufweist.

Bereits der Titeltrack „Hands od Fate“ ist ziemlich eingängig und reißt einen beschwingt mit, sodass man ihn sich definitiv merken wird. Mystische Klänge münden schnell in modernen Heavy Metal inklusive fettem Gitarrensolo ab der Hälfte des Tracks. Im Gegensatz dazu brettert „Wing And A Prayer” gleich von Anfang an in vollem Tempo dahin. Auch wenn die verzerrte Stimme von Sänger David Silver etwas irritiert, erinnern sie gesanglich an ihre britischen Kollegen NEONFLY.

Auch beim Song „Blood Red Road” haben die Jungs etwas erschaffen, das man nicht so schnell vergisst. Gitarrist Sam S Junior legt eines der feinsten Gitarrensolos hin, die dieses Album zu bieten hat. Spätestens ab diesem Track entfaltet sich das volle Headbanger Potenzial, und dieser Song bringt live wahrscheinlich noch eine komplett andere Energie mit sich. Mit „Lay Down Your Arms” gibt es gleich zu Beginn ein paar schwerere Rhythmen. Der Track ist düsterer und thrashiger als die anderen, ohne jedoch den Groove des Albums zu verlieren.

SAVAGE MESSIAH bieten zwar keinen klassischen Metal und man kann sie auch nicht unbedingt heavy nennen, aber ihre musikalische Leistung, die sich aus vielen Einflüssen zusammensetzt und eingängige Riffings und Texte besitzt, muss trotzdem gebührend anerkannt werden. Ein gutes Beispiel dafür ist auch „Solar Corona”, ein Track den man nicht so schnell vergisst. Natürlich darf auf dem Album auch etwas Balladeskes nicht fehlen, womit wir auch schon bei „The Last Confession“ wären. Mit „The Crucible” wird aber dann doch wieder die härtere Schiene eingeschlagen, der mit zu den besten Songs am Album gehört.

Auch wer sonst eher gradlinigeren Metal hört, sollte SAVVAGE MESSIAH definitiv eine Chance geben und die verschiedenen Tracks durchhören. Zum Schluss gibt es dann mit „Out Of Time” noch einen mystischeren Song der etwas langsamer ist und schwerere Riffings mit sich bringt und somit das Album gebührend auslaufen lässt.

www.facebook.com/SavageMessiah


5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Hands Of Fate
2. Wing And A Prayer
3. Blood Red Road
4. Lay Down Your Arms
5. Solar Corona
6. Eat Your Heart Out
7. Fearless
8. The Last Confession
9. The Crucible
10. Out Of Time
Gesamtspielzeit: 45:38

Veronica de Groot
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Beitrag vom 23.01.2018
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