STORMZONE - Lucifer´s Factory
Label: Metal Nation Records
Fünf Alben haben die Nord-Iren rund um Gründer und Fronter John „Harv“ Harbinson, wovon ich drei hier schon reviewen durfte, bisher auf dem Buckel. Das sechste Werk in Form von „Lucifer´s Factory“, das gut drei Jahre nach dem letzten Output erscheint, reiht sich dabei nahtlos in die tighte Heavy Metal Diskographie ein.

„Zero To Rage“ (2011) und „Three Kings“ (2013) waren überaus solide Werke und „Seven Sins“ (2015) würde ich sogar darüber hinaus als sehr gut bezeichnen. Und obwohl der Drummer und der zweite Gitarrist durch Jr Afrifa und Gordy Gray (WARCRUX) ersetzt wurden, konnte sich das Nord-Irische Gespann sogar nochmal etwas steigern. Auch dieses Mal gibt es typische Heavy Metal Kost der klassischen Prägung, die sich gleich auf 13 Kracher aufteilt. Hier gibt es alles, was man vom Genre kennt. Hymnen, Stampfer, UpTempo Kracher und sogar balladeskes. Zwar sticht nun nichts irrsinnig heraus, aber negativ auffallen will weder ein Song, noch irgendein Part darin. Klar, Bandboss Harv schiebt sich stimmlich in den Vordergrund, erinnert in höheren Tonlagen an den Italiener Alessandro Conti (LT RHAPSODY, TRICK OR TREAT), bewegt sich aber selten in ganz so hohen Regionen, meist sogar irgendwo im angenehm mittleren Bereich, dafür wird er aber auch gerne mal von dezenten Chören unterstützt. Neben typischen Trademarks des Genres, versuchen die Briten aber auch etwas Abwechslung ins Geschehen zu bringen und bauen immer mal wieder groovende 90s Riffs, die entfernt an PANTERA und Co. erinnern, ein. Vielleicht an manchen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber eigentlich nicht schlecht.

So gesehen können Fans der Vorgänger bedenkenlos zugreifen. Wer vom klassischen Heavy Metal nicht genug bekommen kann, der darf auch gerne reinhören und dem Rest wird „Lucifer´s Factory“ auch nicht wehtun. Für die Zukunft aber bitte etwas mehr Mut.

www.stormzone.tv


4.5 von 7 Punkten

Tracklist:
1. Dark Hedges
2. Lucifer´s Factory
3. Cushy Glen
4. Last Night In Hell
5. Albhartach
6. We Are Strong
7. Broken Window
8. The Heaven You Despire
9. Hallows Eve
10. Your Hell Falls Down
11. In Fo The Kill
12. The Last Goodbye
13. Time To Go
Gesamtspielzeit: 65:20

maxomer
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Beitrag vom 11.05.2018
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