
Reflection
(Modern Metal | Nu Metal)
Label: Better Noise Music
Format: (LP)
Release: 17.04.2026
Our halos burn and the gods are dead
The shadows calling our souls to march
We are the kings and queens leading the black hearts“
Die Story von FROM ASHES TO NEW ist im Grunde genau das, was ihr Name sagt: immer wieder aufstehen, neu anfangen – und dabei ordentlich Lärm machen.
Irgendwo in Pennsylvania Anfang der 2010er: Matt Brandyberry hat Bock auf Sound, der nicht in eine Schublade passt. Also mixt er Rap-Vibes mit fetten Gitarren, inspiriert von LINKIN PARK aber mit eigener Kante.
Das Ergebnis? Ein Sound wie ein Schlag in die Kauleiste: harte Riffs, Beats mit Bounce und Hooks, die sofort hängen bleiben. 2013 droppt die Band ihre erste EP „Downfall“, noch roh, aber schon mit ordentlich Attitude.
Mit „Day One“ (2016) geht’s richtig los. Tracks wie „Through It All“ sind keine leeren Phrasen, sondern echte „Wir ziehen das jetzt durch“ Ansagen. Musikalisch ist das Ding ein wilder Mix: fette Metal-Riffs, Rap-Parts mit Flow und Refrains, die du nach einmal hören mitsingen kannst. Kurz gesagt: perfekter Stoff zum Headbangen und Mitgrölen. Wie bei vielen Bands läuft nicht alles smooth. Wechsel im Line-up bringen Stress, aber auch frischen Wind.
Mit Danny Case am Mic bekommt die Band ein Upgrade: mehr Melodie, mehr Gefühl, aber immer noch genug Druck. „The Future“ (2018) zeigt das ganz gut. Mehr elektronische Elemente, mehr Atmosphäre, aber trotzdem knallt’s noch ordentlich.
Mit „Panic“ (2020) gehen FATN wieder tiefer rein: mentale Struggles, Anxiety, der ganze Kram. Und genau das passt perfekt zu ihrem Sound ,weil der immer zwischen „alles brennt“ und „wir kommen da durch“ pendelt.
„Blackout“ (2023) ist dann so ein Moment, wo du merkst: Die wissen jetzt genau, was sie tun. Der Sound ist tighter, moderner und trotzdem voll auf die Nuss. Die Mischung ist inzwischen ihr Markenzeichen: Nu-Metal-Vibes, fette Breakdowns, Rap trifft auf cleane, emotionale Hooks und elektronische Layers für extra Atmosphäre.
Das Ganze fühlt sich an wie ein Soundtrack für Chaos – aber mit Hoffnung drin.
Das neu erscheinende Werk „Reflection“ von FROM ASHES TO NEW ist im Grunde wie ein Blick in den Spiegel, nur halt laut, roh und ohne Filter. Die Band schaut zurück auf ihren Weg, auf Stress, Zweifel und alles, was sie durchgezogen haben. Inhaltlich geht’s viel um innere Kämpfe, aber auch um dieses „Ich steh wieder auf“ Mindset. Soundmäßig ballert das Ding ordentlich:
Fette Riffs, Rap-Parts von Matt Brandyberry, starke Hooks von Danny Case und Breakdowns, die richtig drücken. Das Ganze irgendwo zwischen Nu Metal, Alternative und modernem Hard Rock trotzdem, und das war ihnen immer wichtig, komplett ihr eigener Style.
„Reflection“ ist heavy, catchy und emotional gleichzeitig – Musik für Tage, an denen alles nervt, aber du trotzdem weitermachst! Kein Song wirkt wie ein Filler, jeder Track hat seinen eigenen Moment zwischen Wut, Gefühl und Energie. Genau das macht „Reflection“ so rund. Man startet mit „Drag Me“; tiefer Beat, düstere Atmosphäre, dann knallt die Hook rein. Rap-Parts eher tight und kontrolliert, Chorus geht direkt ins Ohr. Klassischer FATN-Opener mit Druck. Zeischendrin „Villain“ wo ein Wechsel zu Tage kommt: ruhige, fast nachdenkliche Strophen, dann fetter, drückender Refrain. Dieses typische Spiel aus Spannung und Release. Mit „Upside down“ wird’s dynamischer. Stop’n’Go, ruhige Parts, dann unerwartet plötzliche Ausbrüche. Fühlt sich musikalisch wirklich „instabil“ an, passt aber. Und „Your Ghost“ lässt alles ruhig ausklingen – reduzierte Instrumente, Fokus auf Melodie.
FATN haben sich von einer „lass mal ausprobieren“-Band zu einer festen Größe im modernen Rock/Metal entwickelt. Ihr Sound ist wie ein Hybrid aus Wut, Emotion und Ohrwurmcharakter: mal aggressiv, mal catchy, aber immer mit Energie.
Autorin: Biancy Ully
Tracklist „Reflection“:
1. Drag Me
2. Forever
3. Villain
4. Die For You
5. Black Hearts
6. Upside Down
7. (Not) Psycho
8. Parasite
9. New Disease
10. Darkside
11. Falling From Heaven
12. Your Ghost
Gesamtspielzeit: 40:18
