CORROSION OF CONFORMITY - Good God-BaadMan
CORROSION OF CONFORMITY
Good God / Baad Man
(Heavy Rock | Southern Metal | Stoner Metal)

 


Label: Nuclear Blast Records
Format: (LP)

Release: 03.04.2026


CORROSION OF CONFORMITY oder bei den meisten auch einfach COC genannt, startete ursprünglich als kompromisslose Punk-Combo. Als sie 1982, in Raleigh, North Carolina gegründet wurde, waren die Mitglieder noch blutjung – hungrig, laut und ohne Angst vor dem was kommen könnte.

Mit jedem neuen Album Release entwickelte sich ihr Sound weiter: Aus rohem Hardcore wurde ein wuchtiger Crossover-/Thrash-Metal-Mix, bis sich schließlich der Stil herauskristallisierte, für den sie heute stehen: eine kraftvolle Fusion aus Heavy Metal, Southern Rock und einer ordentlichen Portion Blues-Feeling.

Im Laufe ihrer Karriere legte CORROSION OF CONFORMITY immer wieder Pausen ein. Meist lag das daran, dass sich die einzelnen Mitglieder auf andere Projekte konzentrierten. Kreative Umwege, die am Ende jedoch immer wieder neue Energie in die Band zurückbrachten.

Nach “No Cross No Crown“ kam für COC erstmal der harte Realitäts-Check. Im Januar 2020 ist ihr langjähriger Drummer und Bruder, Reed Mullin viel zu früh von uns gegangen  und das hat erst mal alles zum Erliegen gebracht. Nicht nur musikalisch, sondern vor allem menschlich. Kurz darauf ging auch Bassist Mike Dean eigene Wege. Zack, plötzlich standen nur noch Pepper Keenan und Woody Weatherman im Ring.

Aber Aufgeben? Keine Option.

Die beiden haben sich zurückgezogen, die Verstärker aufgedreht und  haben sich durch ihre All-Time-Favorites gewühlt – Hardcore, Southern Rock, 70s-Groove, alles was reinhaute und Seele hatte. Und dann wurde geschrieben. Und geschrieben. Und nochmal geschrieben. Aus dem ganzen Schmerz, der Erinnerung und dieser unkaputtbaren Liebe zu fetten Riffs entstand ein Monster von Material. Genug, um ein Doppelalbum zu füllen.

Das Ding von COC heißt „Good God / Baad Man  und der Titel ist Programm.

„Good God“ ist die dunkle, schwere, angepisste Seite. Mehr Wucht, mehr Dreck, mehr „Lass uns alles abfackeln“-Vibe.
Baad Man“ groovt mehr, atmet 70er Jahre Flair, staubige Straßen und ehrlichen Rock’n’Roll mit Schwung.
Man hört in vielen Songs ganz klar: Das ist auch für Reed. Da steckt Herzblut drin. Kein kalkuliertes Produkt, sondern echte Gefühle. Eine Platte, die aus dem Bauch kommt. Mit am Start sind Drummer Stanton Moore und Bassist Bobby Landgraf – beide bringen ordentlich Groove und Dampf rein.

Good God / Baad Man“ wurde von Grammy-Gewinner Warren Riker (FUGEES, DOWN, CATHEDRAL) produziert und das Cover stammt vom bekannten New-Orleans-Künstler Scott Guion. Aufnahmen folgten im Blak Shak Studio in Riffissippi, USA, den Dockside Studios in Maurice, Louisiana und im Heimstudio von Barry Gibb (Ehemaliger Gitarrist und Sänger der BEE GEES) in Miami. Ziemlich surreal aber dennoch Hammer; Rockgeschichte trifft Rock’n’Roll-Gegenwart.

„Struggle is worth the fight / Leather, chains and spikes“.
Heißt es im Opener Song „Gimme Some Moore“.

Woody und ich wollten einen Song schreiben, als wären wir wieder 17“, erklärt Pepper Keenan.

Unterm Strich:

„Good God / Baad Man“ von CORROSION OF CONFORMITY  ist kein Nostalgie-Trip. Das ist ein „Wir sind noch lange nicht tot“-Statement. Trotz Verlusten, trotz Umbruch klingt das alles hungrig, laut und verdammt lebendig.
Vier Typen, jede Menge Herz, neue Farbpalette – und einfach Bock, wieder richtig Krach zu machen.

Autor: Bianca Ully


Tracklist „Good God – Baad Man“:
1. Good God? / Final Dwan
2. You Or Me
3. Gimme Some Moore
4. The Handler
5. Bedouin’s Hand
6. Run For Your Life
7. Baad Man
8. Lose Yourself
9. Mandra Sonos
10. Asleep On The Killing Floor
11. Handcuff County
12. Swallowing The Anchor
13. Brickman
14. Forever Amplified
Gesamtspielzeit: 67:00

 


Band-Links:

CORROSION OF CONFORMITY - Good God / Baad Man CORROSION OF CONFORMITY - Good God / Baad Man CORROSION OF CONFORMITY - Good God / Baad Man

 

 

 


CORROSION OF CONFORMITY - Good God-BaadMan
CORROSION OF CONFORMITY – Good God / Baad Man
LineUp:
Pepper Keenan (Guitar/Vocals)
Woody Weatherman (Guitar)
Stanton Moore (Drums)
Bobby Landgraf (Bass)
8
Share on: