VOMITORY – In Death Throes
VOMITORY
In Death Throes
(Death Metal)

 


Label: Metal Blade Records
Format: (LP)

Release: 10.04.2026


Schwedischer Death Metal ohne VOMITORY ist unvorstellbar. Seit 1989 ist die Band eine der großen Konstanten der Szene. War nach acht Alben erstmal Pause, kam Ende der 2010er Jahre die Wiederauferstehung und 2023 gar neue Musik mit „All Heads Are Gonna Roll“. Die Leadgitarre wurde neu besetzt und Christian Fredriksson erscheint beim neuen Longplayer „In Death Throes“ erstmals auch als festes Mitglied in den Songwriting Prozess eingebunden.

Geändert hat sich auf dem Langdreher wenig. VOMITORY bleiben sich rundum treu und halten die Flagge des Oldschool Death Metals schwedischer Prägung hoch. Das als Statement klingt zuerst einmal eher zurückhaltend, ist im Falle der Legenden aber nicht so gemeint. Gewisse Stile müssen sich nicht immer neu erfinden, um fett zu grooven und alles um sicher herum niederzuwalzen. Das ist ein erstes Merkmal von „In Death Throes“. Die Produktion ist auf den Punkt gebracht, schön satt und an den richtigen Stellen akzentuiert, sitzen vor allem die Vocals im Mix einfach perfekt.

Die Schweden eröffnen standesgemäß mit „Rapture In Rupture“ sowie „For Gore And Country“. Die Gitarren sägen getragen von Doublebass Geboller, abwechselnd mit Blastbeats, auf einer brutalen Welle dahin, während Oberelch Erik Rundqvist sich am Mikro in herrlicher Manier die Seele aus dem Leib gurgelt. Wie gewohnt lebt die Dynamik der Songs vom Tempowechsel und dem melodischen Untergrund der Gitarren. Warum sollten sich VOMITORY auch neu erfinden? „Cataclysmic Fleshfront“ sowie „Two And A Half Men“ folgen der Formel ebenso konsequent weiter. Es groovt wie Sau an allen Ecken und Enden und macht einen Heidenspaß.

Es gibt auf dem Album genug Momente, die klarmachen warum die Band einen Status als Legenden besitzt. „Wrath Unbound” zeigt eine neue Seite der Schweden. Der Song ist ein wahres Groovemonster, fast unerhört melodisch, und schwingt fast in BOLT THROWER Richtung aus. „Erased In Red“ kommt mit cooler Leadgitarre eher amerikanisch daher und präsentiert neue Gitarrenakzente in der Arbeit von VOMITORY.

„In Death Throes“ ist eines jener Death Metal Alben, das rundherum Spaß macht. Die Riffs sind bissig und sitzen, das Drumming ist groovig und mitreißend während über allem die Vocals thronen und dem Ganzen eine morbide Schlagseite geben. Manche Bands gelten aus gutem Grund als Legenden. Bei VOMITORY trifft das zu 100% zurecht zu.

Autor: Michael Wimmer

 


Tracklist „In Death Throes“:

1. Intro
2. Detonate
3. People over Power
4. Empire Falls
5. Ashes of War
6. Allies and Assassins
7. Brick by Brick
8. Few the True
9. Now and Tomorrow
10. Eye for an Eye
11. Pigs on Fire
12. Streets of Hatred
13. Wake up, Kill, Repeat
Gesamtspielzeit: 37:10

 


Band-Links:

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VOMITORY – In Death Throes
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Line Up:
Erik Rundqvist (Vocals, Bass)
Urban Gustafsson (Guitars)
Christian Fredriksson (Guitars)
Tobias Gustafsson (Drums)
8.5
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