FARMER BOYS - The Other Side
FARMER BOYS
The Other Side
(Alternative Rock)

 


Label: Nuclear Blast
Format: (LP)

Release: 2004


Fast vier Jahre sind ins Land gezogen, bis sich die Bauern-Jungs auch unter dem Namen FARMER BOYS bekannt, dazu bewegt haben den Nachfolger für das letzte Album „The World Is Ours“ einzuspielen. Nach einigen Touren im Jahre 2001 und 2002 schien es als würden die Jungs 2003 auf dem faulen Pelz liegen. Hinter den Kulissen hat sich aber einiges getan – ein neuer Bassist wurde angeheuert, man hat vom großen Universal Label „Motor“ zu dem traditionellen Metal Label „Nuclear Blast“ gewechselt und nicht zuletzt ein Album in Eigenregie in der Heimatstadt Stuttgart aufgenommen.

„The Other Side“ ist der Titel des mittlerweile 4. FARMER BOYS Output. Schon beim 1. Song „For The World To Sing“ merkt man, dass sich bei der Musik zum Glück nicht sehr viel verändert hat. Die harten Riffs, die sanften Melodien und die epischen Refrains sind geblieben. Wie schon Mazze bei seinem letzten Wien-Besuch letzten März als DJ der letzten „666“ Party angekündigt hat, wird es bei der neuen Platte „mehr“ geben – mehr Abwechslung, mehr Gesangsmelodien, mehr Riffs….

Nun ja das sei so hingestellt, der 1. Song „For The World To Sing“ kann diese Aussagen nicht zu 100% bestätigen. „Like Jesus Wept“ hingegen ist twas besser gelungen, was vor allem die Abwechslung und den Bombast-Refrain angeht. Dieser Song kann sich neben Songs wie „End Of All Days“ oder „The Good Life“ einreihen – Daumen hoch.

Mehr Pop: Diese Aussage kann man durchaus so stehen lassen. „Stay Like This Forever“ ist dafür prädestiniert auf diversen Tanzflächen für gute Stimmung zu sorgen. Dieser Trend ist auf diesem Album deutlich spürbar aber die FARMER BOYS kratzen die Kurve, nicht in die Massen-Popmusik abzudriften. Dramatik kombiniert mit Gitarrenhärte: „Where The Sun Never Shines“ ist das Paradebeispiel dafür – ein packender Song der einen nicht loslässt, genauso wie die Ballade „In My Darkest Hour“. Diese kann man als sehr gelungen bezeichnen – Mazze schüttelt wieder einmal eine packende Melodie aus dem Ärmel, der man sich nicht entziehen kann.
Mehr Riffs: „Once And For All“ strotzt nur so vor geballter Riff-Power. „Get Crucified“ oder „Home Is Where The Stars Are“ eignen sich auch sehr gut dafür, die Nackenmuskulatur zu trainieren. Die restlichen Songs kann man nicht so einfach irgendwo einordnen, denn diese bestehen, wie es für diese Band typisch ist, aus einem gewissen Grad metallischer Riffs, außergewöhnlichem Gesang und etwas „düster“ Pop als Beigabe.

Fazit: Ein neues abwechslungsreiches Album von den FARMER BOYS, das hoffentlich auch bald live präsentiert wird, aber eins Vorweg – weitere vier Jahre warten wir nicht aufs Nachfolgeralbum.


Tracklist „The Other Side“:
1. For The World To Sing
2. Like Jesus Wept
3. Once And For All
4. Where The Sun Never Shines
5. Premonition
6. In My Darkest Hour
7. Stay Like This Forever
8. The Other Side
9. What A Feeling Like
10. Trail Of Tears
11. Home Is Where The Stars Are
12. Get Crucified
Gesamtspielzeit: 45:23

 


www.farmerboysmusic.com

 

FARMER BOYS - The World Is Ours
FARMER BOYS – The Other Side
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