HEAVEN SHALL BURN - Antigone
HEAVEN SHALL BURN
Antigone
(Melodic Death Metal | Metalcore)

 


Label: Century Media
Format: (LP)

Release: 26.04.2004


HEAVEN SHALL BURN wurde im Herbst des Jahres 1996 unter dem Namen CONSENSE gegründet. Nachdem die Band innerhalb eines Jahres bereits zwei Demos veröffentlicht hatte und etliche Shows und Festivals absolvierte, wurden im Laufe der darauf folgenden Jahre einige (Split-)CDs veröffentlicht. Unter anderem mit ihren Landsleuten von CALIBAN. Nun ist es so weit, die Thüringer HEAVEN SHALL BURN präsentieren uns mit „Antigone“ ihren sechsten Streich. Das aktuelle Line-Up besteht aus Marcus (Vocals), Patrick (Gitarre), Maik (Gitarre), Eric (Bass) und Matthias an den Drums.

Ihre Musik wird gerne als Mischung aus EARTH CRISIS, AT THE GATES und HATEBREED beschrieben. Hier treffen treibende Hardcore-Elemente auf groovige Death Metal-Passagen, gepaart durch abwechslungsreichen Gesang. Dieser beinhaltet hohes aggressives Geschreie, kombiniert mit rauen Death Metal-Tönen. Nach dem durchwegs langsamen, mit Streicher und Klavier instrumentalisiertem, Intro („Echoes“) zeigen HEAVEN SHALL BURN ihr wahres Gesicht.

Schon mit der ersten Nummer „The Weapon They Fear“ prügeln die Saalfelder alles in Grund und Boden. Typische Daeth Metal-Vocals treffen auf treibende Gitarren und einen guten Drum-Sound. Ein gutes Songwriting rundet das Ganze noch zu einem gelungenen Opener ab. Bei „Architects Of The Apocalypse“ wird man einmal mehr von einem genialen Riff überrollt und bekommt dann die eben genannten Wörter nicht mehr aus dem Kopf. Wieder ein sehr flotter rhythmischer Song, dem es an Abwechslungsreichtum an keiner Stelle fehlt. HEAVEN SHALL BURN verstehen es sehr gut, Death Metal-Klänge mit einer Prise Hardcore zu versehen und dabei ihren eigenen unverwechselbaren Stil zu zelebrieren. Auch der sechste Track „Numbing The Pain“ ist ein absoluter Knüller, welcher vom ersten Takt an zu überzeugen weiß. Es handelt sich hier um einen für HEAVEN SHALL BURN Midtempo-mäßigen melodischen Song, welcher jedoch sehr gut in die Mitte des Albums passt. Ansonsten sei noch erwähnt, dass uns die fünf Jungs mit zwei langsamen instrumentalen Outros („Risandi Von“ beziehungsweise „Deyjandi“) überraschen. Gleich wie beim Intro werden hier Klavierklänge mit ruhigen Streicherparts verbunden.

Bleibt nicht mehr viel zu erzählen, außer, dass sich jeder Fan von Musik der härteren Gangart unbedingt „Antigone“ zumindest einmal anhören sollte. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen!

 


Tracklist „Antigone“:
1. Echoes
2. The Weapon They Fear
3. The Only Truth
4. Architects O The Apocalypse
5. Voice Of The Voiceless
6. Numbing The Pain
7. To Harvest The Storm
8. Risandi Von
9. Bleeding The Death
10. Tree Of Freedom
11. The Dream Is Dead
12. Deyjandi
Gesamtspielzeit: 48:49


www.heavenshallburn.com

 

HEAVEN SHALL BURN - Whatever It May Take
HEAVEN SHALL BURN – Antigone
LineUp:
Marcus Bischoff
Maik Weichert
Patrick Schleitzer
Eric Bischoff
Matthias Voigt
9
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