hard excess the nations dust
HARD EXCESS
The Nations Dust
(Heavy Metal | Hard Rock)

 


Label: DIY
Format: (LP)

Release: 11.11.2023


Schon seit 2008 treiben die Tiroler Hard Rocker rund um die Gründerväter Edi und Patrick Ingruber HARD EXCESS ihr Unwesen und veröffentlichten seit 2016 ihre erste EP „You Burn“, dem schon bald ein Live-Album samt Cover-Songs von Größen wie JUDAS PRIEST, BLACK SABBATH oder AC/DC folgte. So sieht man schon, dass die Herren ein breit gefächertes Spektrum haben und neben besagten Einflüssen nun am endlich erscheinenden Debüt „The Nations Dust“ auch ihre ganz eigene Note mitbringen.

Das Album ist komplett im DIY-Style entstanden und bietet eine abwechslungsreiche und spannende Melange aus diversen Rock-Stilen und klassischem Heavy Metal. So kann es schon mal im Song selbst passieren, dass man mittendrin das Genre wechselt oder mehrere verschmolzen werden. Das zeigt sogleich der 7-Minüter „Church Is A Dollhouse“, der mit sakralen Chören introniert, heavy Riffs startet, im Gesang aber kurz an frühe Sabbath erinnert, sogleich in Richtung Priest umschwängt und dann wieder in (Glam)rockige Gefilde abdriftet. Und so wechselt man in dem Song noch öfter die Richtung, aber irgendwie funktioniert das wunderbar und geht auch sogleich gut ins Ohr. Dafür sorgt neben zahlreichen Hooks, coolen Leads und knackigen Riffs vor allem Sänger Kaspar Zanon, der neben der Gitarre seit 2015 zum Gesang wechselte, als Basser und Sänger Andreas Egger damals die Band verließ.

„Eastrock States“ ist zwar kürzer, aber nicht minder virtuos, denn hier scheint es, als würde man einfach mal zeigen wollen, was man kann. Fette Riffs, dynamische Beats, zahlreiche Tempi- und Stimmungswechsel sorgen erstmal für Action, ehe das Teil zum gemütlichen, aber durchschlagskräftigen Rocker mutiert. Und auch wenn man hier den Track keinem Einfluss per se zuordnen kann, so erinnern doch so manch Riff und Melodie an diverse Ikonen des Rock, nur schaffen es HARD EXCESS es wunderbar, diese zu ihrem ganz eigenen Stil zusammenzuknüpfen. Und man merkt ihnen auch in jeder Note den Spielspaß an. Zudem wurde das Album komplett live aufgenommen, wodurch dieses organisch, authentisch und sympathisch tönt.

Im Verlauf überzeugen weiters der heavy Stampfer „Reckless Disease“ samt sleazigem Riffing, das fetzige und abwechslungsreiche „Mad Desire“ oder das atmosphärische True Metal Stück „The Riders Of The Apocalypse“, die allesamt einfach eine Menge Spaß machen. Und bei jedem Song ist man wieder überrascht, wie gut die Gebrüder Ingruber und ihre Mitmusiker den Classic Rock mit traditionellem Metal zu einem ganz eigenen Sound vermixen. „Ramses III“ schafft es mit orientalischem Einschlag auch fast zehn Minuten lang mit genügend Ideen bei der Stange zu halten und auch der abschließende Titeltrack kann das starke Niveau mühelos halten.

Kurz gesagt: Ein rundum gelungenes Debüt, das quer durch die Rock- und Metalgeschichte reist und Legenden wie die genannten Bands oder auch IRON MAIDEN und GUNS’N’ROSES wie weitere Idole gekonnt zitiert und fließend in die eigenen kreativen Ideen einfließen lässt.


Tracklist „The Nations Dust“:
1. Church Is A Dollhouse
2. The East Rock States
3. Reckless Disease
4. Revenge
5. Mad Desire
6. The Riders Of The Apocalypse
7. Ramses III.
8. Night Lady
9. The Insurrection (Instrumental)
10. The Nations Dust
Gesamtspielzeit:

 


Band-Links:

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hard excess the nations dust
HARD EXCESS – The Nations Dust
LineUp:
Kaspar Zanon – Vocals, Guitar
Patrick Ingruber – Guitar
Patrick Monitzer – Bass
Edi Ingruber - Drums
8
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