Architects The Sky The Earth
ARCHITECTS
The Sky, The Earth And All Between
(Metalcore | Post Hardcore)

 


Label: Epitaph
Format: (LP)

Release: 28.02.2025


Die Briten von ARCHITECTS sind und waren ja immer schon eine fleißige Truppe und so erscheint mit „The Sky, The Earth And All Between“ nur knapp zweieinhalb Jahre nach „The Classic Symptoms Of A Broken Spirit“ ihr insgesamt schon elftes Album.  Und zunächst scheint man den eingeschlagenen Weg, der unter den Fans nicht nur auf Gegenliebe gestoßen ist, konsequent (inzwischen wieder ohne SYLOSIS Mastermind Josh Middleton) weiterzugehen. Sprich (noch) mehr elektronische Elemente mehr Raum für Melodie und klaren Gesang.

Aber der Opener „Elegy“ wiegt einen hier doch in einer falschen (Metalcore) Sicherheit, denn das nachfolgende und schon vorab veröffentlichte „Whiplash“ schraubt dann den Härtegrad doch ordentlich nach oben, fiese Growls, Djentriffing. Es wären aber nicht ARCHITECTS wenn Sänger/Shouter Sam Carter auch hier zu einem hymnischen Chorus ansetzt der gleich ordentlich Ohrwurmpotential hat. Der elektronische Anteil fügt sich auf „The Sky,“ nicht nur homogener in den Sound ein, was wohl auch an der mehr als satten Produktion liegt, sondern holt sich deutlich mehr Einflüsse aus dem Industrial und so stampft immer wieder ein brutaler Beat wie im in „Blackhole“ das wieder alle Vorzüge der Band gekonnt ausspielt.

Das nachfolgende „Everything Ends“ schlägt dann deutlich ruhigere Töne an und zeigt, dass sich ARCHITECTS auch im (sehr) melodischen Post Hardcore mehr als wohlfühlen, um dann mit „Brain Dead“ mit lautstarker Unterstützung von HOUSE OF PROTECTION (Ex-FEVER 333) alles kurz und klein zu knüppeln. Mit „Landmines“ liefern die Herren aus den UK dann einen absoluten Hitkandidaten der trotz aufblitzender Härte durchaus gewaltige Radiotauglichkeit mitbringt. Die weibliche Gaststimme von Amira Elfeky gibt den nachfolgenden „Judgement Day“ einen gelungenen Alternative Touch. Im ebenfalls schon im vorigen Jahr veröffentlichten treibenden „Seeing Red“ gibt es dann wieder recht klassische Metalcoretöne die nur kurz von einem Kinderchor aufgelockert wird.  Das abschließende „Chandelier“ stimmt dann nochmals versöhnliche hymnische Töne an die nur gegen Ende nochmals einen kurzen Wutausbruch zu lassen um die Platte dann mit Carter’s Stimme und Piano ausklingen zu lassen

Sam Carter und seine Kollegen haben über ihre ganze bisherige Karriere gezeigt, dass sie nicht gern auf der Stelle treten, und so entwickelt sich auch „The Sky, The Earth And All Between“ der Bandsound hörbar weiter aber dennoch unverkennbar nach ARCHITECTS zu klingen. Kurzem ein wirklich gutes Album, das viele Fans mehr als glücklich machen wird und das den Metalcore wohl fit fürs Stadion macht, denn live sind die Briten eine Macht und werden dies auf der anstehenden Tour mit LINKIN PARK mit Sicherheit recht eindrücklich unter Beweis stellen.


Tracklist „The Sky, The Earth And All Between“:

1. Elegy
2. Whiplash
3. Blackhole
4. Everything Ends
5. Brain Dead (Feat. House Of Protection)
6. Evil Eyes
7. Landmines
8. Judgement Day (Feat. Amira Elfeky)
9. Broken Mirror
10. Curse
11. Seeing Red
12. Chandelier
Gesamtspielzeit: 41:50

 


Band-Links:

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Line Up:
Sam Carter – Gesang
Adam Christianson – Gitarre
Alex Dean – Bass
Dan Searle – Drums
8
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