the eternal - celestial
THE ETERNAL
Celestial
(Gothic Metal | Doom)

 


Label: Reigning Phoenix Music
Format: (EP)

Release: 16.01.2026


Wer glaubt aus dem warmen Melbourne stammen nur rockende Bands, die täuschen sich, denn THE ETERNAL zelebrieren nun schon seit über 20 Jahren – und seit einiger Zeit mit finnischer Unterstützung – Gothic Metal, den man aus Australien so nicht erwartet hätte.

Sänger und Gitarrist Mark Kelson und sein Kollege, ebenfalls an der Gitarre, Richie Poate bieten gemeinsam mit den Herren Jan Rechberger (AMORPHIS) und Niclas Etelävouri (Ex-AMORPHIS, KYRIA) auf der neuen EP „Celestial“ eine melancholische und atmosphärische Melange, die in Geiste von MY DYING PRIDE oder PARADISE LOST auch progressive Züge mitbringt.

So gibt es sogleich in „Celestial Veil“ schneidende Riffs, die auch Nick Holmes‘ Truppe so zelebrieren würde, statt der doomigen Schwere, gibt es hier aber hoffnungsvolle Melodien, geschmackvolle Akustik-Gitarren und trällernden Gesang, die für eine ganz eigene Atmosphäre sorgen. Aber auch härtere Töne bietet der Opener im Verlauf der sechs Minuten, die sich auch Zeit für Instrumentalpassagen und ausgiebige Solo-Orgien nehmen. Auch wenn die Wurzeln in den melancholischen 90ern liegen, leben THE ETERNAL definitiv nicht in der Vergangenheit, lassen auch modernere Synthies und Riffs zu, was sogleich beim eindringlichen „It Ends All“ zum Tragen kommt. Noch hymnischer und zugleich sperriger präsentiert sich „Bleeding Into Light“, bietet aber auch leicht folkloristische Ansätze und lässt einen wieder in Melancholie und Hoffnungslosigkeit versinken, während düster getragene Vocals in Richtung END OF GREEN schielen. „Casting Down Shadows“ bietet als längster Song orientalische Töne, dichte Atmosphäre und einen großen Spannungsbogen, der dann in einem emotionalen Klimax gipfelt.

Als Bonus bekommen langjähige Fans eine Neuinterpretation des mittlerweile 20 Jahre alten Bandklassikers „Everlasting“, bei dem Mark mit seinen weichen Vocals in Richtung Roy Khan schielt, das sich nahtlos in das gelungene Material einfügt und in bestem Soundgewand alles andere als altbacken wirkt.

THE ETERNAL bieten eine interessante, wie spannende EP, die den Genregrößen Europas den Kampf ansagen möchte und als Underdog aus Down Under definitiv mehr als genug Potential für ein paar siegreiche Runden mitbringt.

 

Autor: Max Wollersberger


Tracklist „Celestial“:
1. Absence Of Light
2. Celestial
3. It All Ends
4. Bleeding Into Light
5. Casting Down Shadows
6. Everlasting MMXXVI
Gesamtspielzeit:

 


Band-Links:

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the eternal - celestial
THE ETERNAL – Celestial
LineUp:
Mark Kelson (Vocals, Guitars)
Richie Poate (Guitars)
Niclas Etelävouri (Bass)
Jan Rechberger (Drums)
7.5
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