Black-Metal-
Napalm Records und die britischen Black-Metal-Vorreiter WINTERFYLLETH schlagen einen gemeinsamen Weg ein. Zur Feier des neuen Plattenvertrags kündigt die Band ihr neuntes Album The Unyielding Season für den 27. März 2026 an. Dieses webt Kommentare zum Weltgeschehen in elegante Poesie. Wo der Vorgänger The Imperious Horizon (2024) noch eine in der Ferne lauernde Bedrohung beschrieb, ist diese Gefahr zu The Unyielding Season hin nun real geworden. Zuletzt noch kalkulierend und kalt entfachen WINTERFYLLETH nun ein Lauffeuer. Ihr erstes Album unter neuem Label ist Reflexion sowie Rebellion im Angesicht zahlloser Konflikte, die an den Einzelnen zerren und Menschen entzweien, ein Aufbegehren gegen alles Unhaltbare, Unruhige – Unnachgiebige.
Als ersten Vorgeschmack des flammenden Releases schicken die Briten „Heroes of a Hundred Fields“ ins Feld. Darauf weben WINTERFYLLETH eine epische Erzählung um eine tobende Schlachthymne und beschreiben den Mut, gegen Unterdrückung aufzustehen und für die Freiheit zu kämpfen.
WINTERFYLLETH über „Heroes of a Hundred Fields“: „‚Heroes of a Hundred Fields‘ spielt in einer Kriegszeit, auf einem Schlachtfeld, und befasst sich mit Kriegern, die sich als Brüder vereinen, um sich einem mächtigen, unterdrückenden und herrschsüchtigen Feind entgegenzustellen. Er handelt davon, dass Menschen sich zusammenschließen und für ihre Freiheiten kämpfen sollten, anstatt sich denen zu unterwerfen, die sie angreifen und versuchen, diese Freiheiten zu schwächen (oder ganz zu beseitigen). Viele Ideen und Pläne der letzten Jahre hatten offenbar das Ziel, die persönlichen Freiheiten der Menschen langsam, Stück für Stück, zu untergraben, bis sie verschwunden sind. Dieser Song handelt davon, die Fackeln der Rebellion gegen diejenigen zu entzünden, die das Leben und die Freiheit aushöhlen, die uns allen – hoffentlich – am Herzen liegen.“
Schaue das offizielle Musikvideo zu „Heroes of a Hundred Fields“:
In einem von Druck und Angst zerfressenen Umfeld, das von Tag zu Tag schwieriger wird, bieten WINTERFYLLETH Atempause und Widerstand zugleich. Die Welt steht in Flamen und The Unyielding Season ist eine Warnung.
WINTERFYLLETH über The Unyielding Season: „2026 markiert große Veränderungen für WINTERFYLLETH! Ein neues Label, ein neues Mitglied, ein neues Album und das 20-jährige Bandjubiläum. Wir blicken mit Vorfreude darauf, was dieses neue Kapitel bringen wird, und als Ergebnis dessen können wir nun unser neuntes Album The Unyielding Season mit der Welt teilen. Wo der Vorgänger The Imperious Horizon noch von einer fernen Bedrohung sprach, beschäftigt sich The Unyielding Season nun damit, wie die Gefahr zur Realität wird. Es ist ein Auflodern entgegen der kalkulierenden Kälte von zuvor, ein mutiges Statement gegen die vorherrschenden Winde unserer Zeit. Es ist außerdem eine kraftvolle und ansteckende erste Veröffentlichung, mit der wir unsere neue Zusammenarbeit mit Napalm Records besiegeln.
Das neue Album ist auf vielerlei Art eine Reflektion von – und aktive Rebellion gegen – Umbruchstimmung und Ängste, die das Leben vieler auseinanderreißen. Es ist ein Aufbegehren gegen nicht haltbaren, konstanten Druck, der von Vertretern einer unermüdlichen und unnachgiebigen Kraft des Bösen auf die Welt ausgeübt wird. Wir hoffen, dass das Album Anklang findet und Seelen bewegt – Hoffnung gibt. Wir hoffen aber auch, dass es Hörende dazu bringt, Fragen zu den eigenen Lebensumständen zu stellen und einen Anlass bietet, den beunruhigenden Zustand der Welt zu hinterfragen, in der wir alle leben.“
„Heroes Of A Hundred Fields“ steht als erste Revolte des Zehn-Song-Manifests, spricht vom Mut, sich gegen Unterdrückung zusammenzuschließen und für die Freiheit zu kämpfen. Mit „Echoes In The After“ liefern WINTERFYLLETH ein beeindruckendes Epos: basierend auf einem Gedicht aus Sir Philip Sidneys „The Countess Of Pembroke’s Arcadia“ aus dem 16. Jahrhundert ist der Song eine direkte Reaktion auf die widerrechtliche Abholzung des Sycamore Gap Tree am Hadrianswall im Nordosten Großbritanniens. Gehüllt in musikalische Erhabenheit ruft die Band hier zur Rebellion gegen das Böse auf. Das folgende „A Hollow Existence“ eröffnet mit galoppierenden Drums und explodiert schließlich in ein gleichermaßen aggressives wie atmosphärisches Black-Metal-Feuerwerk. Der charakteristische Klang der Band zieht sich durch „Perdition’s Flame“ in den Titeltrack des Albums, schwillt dort zur kraftvollen Beobachtung aktueller Ereignisse an und wird zur Stimme für all jene, die vom Gewicht der Welt zum Schweigen gebracht wurden. Nach diesem Statement bremsen WINTERFYLLETH ihre Wut und räumen Platz ein für das atmosphärische „Unspoken Elegy“, ein von Akustikgitarre geführtes Instrumentalstück, angereichert von gleichermaßen hoffnungsvollen wie bedrohlichen Cellomelodien – eine eindringlich schöne Darstellung der Gegensätzlichkeiten in The Unyielding Season. „In Ashen Wake“ greift den gefährlichen Unterton auf und entfaltet sich langsam zu einer weiteren hochmelodischen Black-Metal-Saga. „Toward Elysium“ baut darauf mit einem am Oldschool-orientierten Riff auf. Nach einer weiteren instrumentalen Komposition, dem verzaubernden „Where Dreams Once Grew“, beenden WINTERFYLLETH das Album mit einem Cover von Paradise Losts „Enchantment“, welches ursprünglich auf deren Klassiker-Album Draconian Times im Jahr 1995 erschien.

- Heroes of a Hundred Fields
- Echoes In The After
- A Hollow Existence (feat. Flagrum)
- Perdition’s Flame
- The Unyielding Season
- Unspoken Elegy (feat. Arthur Thompson)
- In Ashen Wake
- Towards Elysium
- Where Dreams Once Grew
- Enchantment (Paradise-Lost-Cover – Bonus Track)
WINTERFYLLETH sind:
Chris Naughton – Gesang, Gitarre
Simon Lucas – Schlagzeug
Mark Doyle – Bass, Hintergrundgesang
Mark Deeks – Keyboard, Synths, Hintergrundgesang
Russell Dobson – Lead-Gitarre, Hintergrundgesang
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