Thrash-Metal-Ikonen EXODUS veröffentlichen endlich Video zu „3111“ – Bildmaterial war zu brutal für YouTube. Das offizielle, unzensierte Musikvideo gibts jetzt online. 


Erst vergangene Woche kündigten die Bay-Area-Thrash-Legenden EXODUS ihr zwölftes Studioalbum Goliath an. Ihr erstes Werk mit Frontmann Rob Dukes seit 2010 sowie zeitgleich das Debüt bei Napalm Records und der Nachfolger ihres bisher größten Charterfolgs erscheint am 20. März 2026. Dazu gab es als ersten Vorgeschmack den Eröffnungstrack „3111“ – dessen Video auf YouTube wegen zu brutalen Bildmaterials nicht veröffentlicht werden konnte.

Gary Holt über das Video:
„Hier ist sie also, die vollständige, unzensierte Version des Videos zu „3111“! Um es in Filmterminologie auszudrücken: Wir haben die PG-, die PG13- und mit dieser hier die R-Version! Da YouTube die von uns als PG13 eingestufte Version wiederholt mit der Drohung geblockt hat, unseren Channel dauerhaft zu löschen (obwohl sie, wenn man ehrlich ist, nichts enthält, was man nicht schon an anderer Stelle auf YouTube finden kann), haben wir beschlossen, eine Version des Videos zu veröffentlichen, in dem alle Szenen enthalten sind, von denen wir von vornherein wussten, dass sie nicht erlaubt werden würden! Hier ist also das vollständige Video mit einer eigenen Website zum Ansehen! Viel Spaß!“

Der düstere Track handelt vom Drogenkrieg in Ciudad Juárez in Mexiko und zeigt nicht nur die auch nach Jahren an der Genrespitze immer dynamischer werdende Herangehensweise von EXODUS, sondern auch ihre Bereitschaft, genau dort anzusetzen, wo es wehtut. Daher hat die Band alles daran gesetzt, das Video doch noch für ihre Fans zugänglich zu machen. Auf YouTube gibt es nun eine zensierte Version zu sehen, während für die gnadenlose Brutalität von „3111“ in seiner Ursprungsform eine eigene Webseite eingerichtet wurde: http://exodus3111.com/

EXODUS über „3111“:
„Wir haben uns entschieden, als erste Single direkt besonders hart zu starten. ‚3111‘ befasst sich mit dem Drogenkrieg in Juárez, die Zahl ist die mutmaßliche Anzahl an Morden allein im Jahr 2010.“

Schaue das offizielle, zensierte Musikvideo zu „3111“: 

Mit zehn der bisher vielfältigsten EXODUS-Songs festigt Goliath ihren ewigen Platz an der Spitze der Genre-Hierarchie. Dabei begrüßt die Band mit diesem Album Rob Dukes wieder in ihren Reihen – der legendäre Frontmann (erstmals 2005 auf Shovel Headed Kill Machine zu hören) kehrte nach elf Jahren Abwesenheit 2025 zu EXODUS zurück und liefert nun die Performance seines Lebens. Goliath ist EXODUS’ kollaborativstes Werk in der mittlerweile vier Jahrzehnte umfassenden Band-Geschichte und enthält neben Songs mehrerer Bandmitglieder auch Gastbeiträge von Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) und der Violinistin Katie Jacoby.

EXODUS über das neue Album Goliath:
„Ob wir uns auf diesen Release freuen? Das ist eine Untertreibung. Wir haben alles in dieses Werk (sowie seinen bereits zu 80 Prozent fertigen Nachfolger, doch das ist eine Geschichte für ein andermal) gesteckt und es ist eine unserer stolzesten Errungenschaften. Goliath ist unser bisher kollaborativstes und am stärksten auf die Band fokussierte Album: Vier Songs kommen von Lee, die Lyrics von Gary, Rob, Lee und Tom, und es ist insgesamt einfach grandios. Es ist Zeit, das Biest von der Leine zu lassen – verneigt euch!“

Goliath macht seinem Namen alle Ehre: Der finstere Opener „3111“ schlägt zunächst finster-dissonante Akkorde an, bevor das halsbrecherische Thrash-Gewitter beginnt. Als Ode an die eigene Unbeständigkeit besticht „Hostis Humani Generis“ mit Dukes’ eindringlichem Gesang, der sich scharf wie Kristallsplitter über frenetischen Riffs auftut, bevor das Album in „The Changing Me“ übergeht. Dessen einleitende Noten bauen sich zu zeitgleich bedrohlichen und melodischen Gänsehaut-Rhythmen auf, formen mit hohen Screams sowie Klargesang von Gastmusiker Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) und Tom Hunting als auch harmonischen Dual-Riffs der Gitarrenlegenden Gary Holt und Lee Altus eines der hymnischsten Stücke der Band. „Promise You This“ heizt mit explosiver Energie, stürmischen Riffs und Holts turbogeladenen Soli die Moshpit-Stimmung an, bevor der kolossale Titeltrack „Goliath“ das Tempo mit gewundenen fiesen Leads, gewaltigen Drums und Katie Jacobys unheilvoller Violine in Verbindung mit komplexen Gitarrenparts drosselt. Das Album unterstreicht den immer dynamischer werdenden Ansatz der Band, selbst nach Jahrzehnten an der Genrespitze. Tracks wie „Beyond The Event Horizon“ und „2 Minutes Hate“ zeigen EXODUS’ charakteristisch tödliche Dosis an Thrash-Theatralik – letzterer ist einer der grimmigsten, groovigsten Songs des Albums. Zusätzlich kommt der unverkennbare metallische Charme der Neunzigerjahre zusammen mit dem unverwechselbaren rhythmischen Wutausbruch von Schlagzeuger Tom Hunting und Bassist Jack Gibson in Tracks wie „Violence Works“ zum Tragen. Das knapp achtminütige Epos „Summon Of The Gods Unknown“ dreht den Gefahrenregler voll auf und ebnet mit einer bitteren Einleitung den Weg für abwechslungsreiche Passagen aus schleppenden Riffs und Heavy-Metal-Melodien. Der kraftvolle Schlusssong „The Dirtiest Of The Dozen“ verleiht Goliath einen letzten manischen Höhepunkt: einander rasant duellierende Soli, eine großartige Bassline, überragende Schlagzeugfertigkeit und eine Mischung aus rauen Gesangspassagen und schneidenden Chören verbinden sich zu einem weiteren Paradebeispiel für den sich ständig weiterentwickelnden Sound von EXODUS.

Produziert von EXODUS, gemischt und gemastert von Mark Lewis (Whitechapel, Nile, Undeath), strahlt Goliath die explosive Authentizität aus, die EXODUS seit ihrem bahnbrechenden Debüt Bonded By Blood (1985) von ihren Mitstreitern unterscheidet. Auch 40 Jahre später weigern sich EXODUS standhaft, sich mit sicherem Mittelmaß zufriedenzugeben. Goliath fürchtet nichts und niemanden!

Exodus - Kündigen

Goliath Tracklisting:
1             3111
2             Hostis Humani Generis
3             The Changing Me (feat. Peter Tägtgren)
4             Promise You This
5             Goliath (feat. Katie Jacoby)
6             Beyond The Event Horizon
7             2 Minutes Hate
8             Violence Works
9             Summon Of The God Unknown
10           The Dirtiest Of The Dozen

EU/UK Tour
w/ Kreator, Carcass, Nails
20.03.26 PT – Lissabon / MEO Arena
22.03.26 ES – Madrid / Palacio Vistalegre
24.03.26 FR – Paris / Zenith Paris
25.03.26 BE – Brüssel / Ancienne Belgique
27.03.26 UK – London / O2 Academy Brixton
28.03.26 UK – Manchester / O2 Apollo Manchester
29.03.26 UK – Glasgow / O2 Academy Glasgow
31.03.26 LU – Esch-sur-Alzette / Rockhal
01.04.26 CH – Zürich / Halle 622
03.04.26 NL – ’s-Hertogenbosch (Den Bosch) / Brabanthallen
04.04.26 DE – Essen / Grugahalle
05.04.26 DE – Frankfurt / Jahrhunderthalle
07.04.26 IT – Mailand / Alcatraz
08.04.26 SI – Ljubljana / Media Center
09.04.26 AT – Wien / Gasometer
10.04.26 DE – Ludwigsburg / MHP Arena
11.04.26 DE – München / Zenith
12.04.26 CZ – Prague / Forum Karlín
13.04.26 HU – Budapest / Barba Negra
15.04.26 PL – Warschau / COS Torwar
17.04.26 DE – Hamburg / Inselparkhalle
18.04.26 DE – Berlin / Uber Eats Music Hall
20.04.26 LV – Riga / Palladium
21.04.26 FI – Helsinki / Black Box Finland OY
23.04.26 SE – Stockholm / Annexet
24.04.26 NO – Oslo / Sentrum Scene
25.04.26 DK – Kopenhagen / Poolen

EXODUS sind:
Tom Hunting – Schlagzeug
Gary Holt – Gitarre
Jack Gibson – Bass, Backing-Vocals
Lee Altus – Gitarre
Rob Dukes – Gesang


Band Links

Exodus Exodus exodus

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