genus ordinis dei - the land east of eden
GENUS ORDINIS DEI
The Land East Of Eden
(Melodic Death Metal)

 


Label: Eclipse Records
Format: (lP)

Release: 16.01.2026


Weiterhin fristen die Herren von GENUS ORDINIS DEI ihr Dasein als Geheimtipp, konnte man sich mit dem bombastischen Melodic Death Metal, der von Album zu Album weiter reifte gegen Größen wie die Landsleute von FLESGHOD APOCALYPSE oder den Griechen SEPTICFLESH nicht behaupten. Sowieso kein leichtes Unterfangen, aber die Italiener blasen mit dem Konzeptalbum „The Land East Of Eden“ einmal mehr zum Angriff.

Zwar bleiben die drei talentierten wie ambitionierten Herren ihrem Genre treu, schaffen es aber wieder ein paar neue Facetten zu liefern und auch hier und da zu überraschen. Hier treffen Melodic Death Metal Tugenden auf technische, opulente und bombastische Elementen. Doch schon im düsteren Opener gibt es Gothic und NDH-Feeling, das aber durch einen hymnischen Dark Metal Refrain abgelöst wird. GOD schaffen einen enormen Spannungsbogen und Fronter Nick K. liefert eine eindrucksvolle Performance imt vielen Nuancen. „East Of Eden“ geht da schon direkter ins Ohr, könnte dank den Chören auch als Power Metal Nummer durchgehen und lädt zum mitträllern ein.

Das klingt schon alles sehr abwechslungsreich, spannend und auch kreativ. Doch die größte Überraschung folgt mit dem düster schweren Song „Sweet Magick“, das mit fragendem Sprechgesang, minimalistischem Einstieg, der auch wieder aus de Gothic Ecke stammen könnte, schon gefällt. Doch das Duett mit Roy Khan (Ex-KAMELOT, CONCEPTION), wenn es dann heavier wird und treibende Gitarren einsetzen, ist schon ein meisterhafter Schachzug. Zwischen den abwechslungsreichen Nummern beziehungsweise auch darin, findet man auch immer wieder gesprochene Parts, die dem Kozept dienen. Dieses basiert auf dem sogenannten „The Book Of Nod“, ein Epic Poem aus dem Jahre 1993, das wiederrum auf dem Tabletop RPG Vampire: The Masquerade basiert.

Das Konzept passt wunderbar zu der pathetischen, theatralischen und bombastischen Ausrichtung. Da zeigt das drückende und düstere „I Am Wretched, I Am Proud“ im Refrain auch hoffnungsschimmer, trotz der fatalen Worte: „I see no ending to my fall“. In der Strophe zeigen sich aber die genannten Genregrößen wieder sehr stark, was sich auch in den Vocals niederschlägt. Aber wieder schaffen es die Italiener ihre eigenen Trademarks einzubringen.

GENUS ORDINIS DEI können ruhig in einer Reihe mit den genannten Bands genannt werden, sind für mich aber durch die Genreausflüge, hymnischen Refrains und vielen straighten Parts, die zugänglichste Variante. „The Land East Of Eden“ ist alles andere als ein typisches Melodic Death Metal Album, hat aber genügend klassische Elemente, die auch mal an COB erinnern und lädt zum Entdecken ein. Genrefans also aufgepasst!


Tracklist „The Land East Of Eden“:
1. Triumphant
2. Sharp Things
3. The Woe None Shall See
4. East Of Eden
5. Sweet Magick
6. Abyss
7. I Am Wretched, I Am Proud
8. Eyes Through The Veil
9. Awakening
10. Immortal Love
11. Treason
12. The Crone
13. For The Hatred Continues Still
Gesamtspielzeit: 37:32

 


Band-Links:

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genus ordinis dei - the land east of eden
GENUS ORDINIS DEI – The Land East Of Eden
LineUp:
Niccolò (Nick K') Cadregari (Vocals, Guitars)
Tommaso (Tommy) Monticelli (Guitars, Keys, Orchestration)
Nicola Pedrali (Drums)
7.5
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