- ANGUS MCSIX
And The All-Seeing Astral Eye
(Power Metal)
Label: Napalm Records
Format: (LP)
Release: 13.03.2026
I might have had a drink too much (or two)
Brother… can you help me?
I was taken, trapped in ice, and there’s nothing I can do
Brother… I can hear you!
What kind of mess have you gotten yourself into?
Brother… I will find you!
I don’t know where you are, but I know what we have to do!6666
Synthiegeschwängerter (Fun)Power Metal mit Konzept boomt seit einiger Zeit und etablierte sich spätestens mit dem Sideproject des ALESTORM Fronters Chris Bowes namens GLORYHAMMER. Viele Bands zogen nach und vor nicht allzulanger Zeit zerstritten sich Fornter ANGUS MCSIX, (der seine neue Band auch gleich so nannte) aka Thomas Winkler, der damals via Youtube-Audition den Posten bekam. Das Debüt war stilistsch ähnlich, wen auch weniger im eigenen Korsett. Aber auch hier gab es seither Änderungen denn Thomas verabschiedete sich überraschend in eine Pause und stellt daher Bruder Adam McSix vor, den niemand anderes als MANIMAL Mainman Samuel Nyman verkörpert.
Der Opener wurde bereits zum Sängerwechsel veröffentlicht und zeigt, dass man die Spin-Of Story von GLORYHAMMER weiterspinnt. Angus wurde gefangen genommen und ruft nach Prinz Adam, der zur Rettung eilt. Gemeinsam mit Amazone Thalestris (Thalìa Bellazecca), Arch Demon Seebulon (Seeb Levermann – ORDEN OGAN), Ork Zero (Gerit Lamm) und The Dwarf (Jasmin Pabs – Ex-ALL FOR METAL) begibt er sich auf ein neues Abenteuer in The Land of Six.
Musikalisch bleiben sich die Jungs und Mädls hinter ANGUS MCSIX treu und bieten wieder synthie-geschwängerten, spaßigen Power-Metal, der wie bei erwähnten Eröffnungsstück „6666“ oder „I Am Adam McSix“ sofort zum Mitträllern einlädt und gute Stimmung versprüht. True Metal á la HAMMERFALL trifft in „The Fire Of Yore“ auf hüpüfende Techno-Beats im Stile von ELECTRIC CALLBOY und eingänige Gesänge der Marke MODERN TALKING. Und alles passt, funktioniert und macht Spaß. Grenzen gibt es im Klan der McSix‘ offensichtlich nicht.
80s Vibes schwingen stets mit, sind aber nicht zu zentral und aufdringlich und Bombast á la RHAPSODY darf klarerweise auch nicht fehlen. Da überrascht es auch nicht, dass man auf den Reisen auch auf Charaktere wie Giacomo Voli (RHAPSODY OF FIRE), die Dame und Herren von VAN CANTO oder auch die abgefahrenen Kollegen von TURMION KÄTILÖT, die den jeweiligen Songs ihren eigenen Stempel aufdrücken. In die Fantasy-Disco geht es mit Orks, Zauberern und weitere Wesen bei „Starlight Stronghold“ und mit „The Power Of Metal“ zieht man passenderweise mit FREEDOM CALL in die nächste Schlacht und bietet eine wunderbare Melodic-Hymne, die beide Bands wunderbar vereint.
Ob man Angus nun finden und befreien konnte, bleibt offen und so wird es auch in der Zukunft von ANGUS MCSIX spannend. Kommt Angus am nächsten Album zurück und kämpft Seite an Seite mit Adam für die Rettung der Welt oder muss sich Adam weiter alleine den Gefahren stellen? Jedenfalls liefert man hier eine unterhaltsame Platte voller Hits und Hymnen, die vor allem live punkten werden.
Autor: Max Wollersberger
Tracklist „And The All-Seeing Astral Eye“:
1. 6666
2. The Fire Of Yore
3. I Am Adam McSix
4. Dig Down
5. Techno Men
6. Ork Zero
7. Starlight Stronghold
8. Aetheriyja
9. Let the Search Begin
10. The Power of Metal
11. Into Battle
Gesamtspielzeit: –
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