
Nordic Folk erfreut sich zusehends steigender Beliebtheit und so erscheinen auch immer mehr Bands in diesem Genre auf der Bildfläche. Auch EIHWAR verfolgen diesen Weg und das französische Duo Asrunn und Mark veröffentlichte unter diesem Namen bereits zwei Alben. Nun steht Nummer drei in den Startlöchern und das neue Werk trägt den Titel „Hugrheim“.
Den Beginn machen Horntöne und so entsteht bei „Nauðiz“ gleich einmal ein starkes nordisches Flair. In weiterer Folge werden Percussions hörbar und die glockenhelle Stimme von Asrunn, die sich in die Gehörgänge schmeichelt. Ab und zu lässt auch Mark tiefe Growls verlauten, sodass ein abwechslungsreiches Gesamtbild entsteht. Schamanisch angehaucht ist „Freyja’s Calling“, ein recht flott gespielter Titel der zum Mittanzen einlädt. Etwas bedrohlicher kommt „Ein“ daher, ein Duett beider Stimmen die im Widerstreit liegen. „Skuggaríki“ ist ein wohltönender Instrumentaltrack und beim sehr folkigen „Ljósgarðr“ entsteht uriges Flair, das nach einem Stammesgelage tönt. „Heill Óðinn“ ist stark von Marks tiefer Stimme geprägt die bei „The Lake Of The Dead“ meist als Flüstern vernehmbar ist und dadurch ein furchteinflößendes Feeling erzeugt. Bei „Omenotharena (Warrior’s Training)“ ist der Titel Programm, und beim abschließenden „Berserkr“, das vom letzten Album stammt, und in „Tim’s Memorial Version“ präsentiert wird, was ein doch recht softes Hörerlebnis bedeutet.
Wer WARDRUNA, HEILUNG oder NYTT LAND mag ist bei EIHWAR an der richtigen Adresse. Es wird aber nicht nur abgekupfert, sondern es werden durchaus eigene Wege eingeschlagen, um ein urtümliches nordisches Flair zu erzeugen. Man kann die Augen schließen und sich bezaubern lassen, und wer auf den Geschmack kommt, hat im April auch die Gelegenheit, das Duo live in Wien zu erleben.
Tracklist „Hugrheim“:
1. Nauðiz
2. Freyja’s Calling
3. Ein
4. Skuggaríki
5. Hugrheim
6. Ljósgarðr
7. Heill Óðinn
8. The Lake Of The Dead
9. Omenotharena (Warrior’s Training)
10. Berserkr (Tim’s Memorial Version)
Gesamtspielzeit: 40:03
Band-Links:
