Das griechische Post-Metal Phänomen UNVERKALT melden sich mit neuem Album „Héréditaire“ zurück und machen mit „Die Auslöschung“ schon jetzt Lust darauf.
Während sie schon immer die feine Balance ausgelotet haben, die Post-Metal ausmacht, stürzen UNVERKALT nun über den Rand hinab in die schwarze Tiefe. Ihr kommendes drittes Album – und das erste seit der Unterzeichnung bei Season of Mist – steigt hinab zu den dunkelsten und tiefsten Ursprüngen der Menschheit. „Héréditaire“ hebt den Schleier von unserer verfluchten Existenz. Zum Vorschein kommt das bislang schwerste und emotionalste Werk der Band.
“Our aim has always been to blend softer, more romantic elements with extreme chaos. With Héréditaire, that time has come”, sagt UNVERKALTs Gitarrist und Hauptkomponist Themis Ioannou. “This album is a lament for what is far older than our very existence. It speaks of what seeps through generations, searching for an answer to one pervasive question: What do we carry that was never ours?”
Zu Beginn dieses dunklen Abstiegs veröffentlichen UNVERKALT heute ein eindringliches Video zur bewegenden Leadsingle aus „Héréditaire“. Obwohl sie langsam beginnt, erhebt sich der Album-Opener „Die Auslöschung“ aus dem umhüllenden Nebel als erster Song der Band, der Dimitra Kalavrezous himmlische Cleans mit höllischen harschen Vocals verbindet.
“‘Die Auslöschung’ is both bleak and immersive”, sagt Kalavrezou. “Carved in blackened textures and hypnotic pacing, the song channels both personal and collective collapse, setting the tone for what is to come”.
UNVERKALT sind weiterhin von einer filmischen Vision besessen. „Die Auslöschung“ eröffnet „Héréditaire“ wie eine Kamera, die langsam scharf stellt. Doch obwohl alles gestochen scharf gezeichnet ist, bleibt die Szene, die die Band erschafft, düster. Unter einer schwelenden Basslinie steigen Riffs auf wie Rauch über frisch verstreuter Asche. „When did this darkness fall?“ singt Kalavrezou, als würde sie versuchen, aus den verschatteten Trümmern emporzuklettern.
Auf früheren Alben ließen sich UNVERKALT von französischer Malerei und europäischem Film noir inspirieren, doch „Héréditaire“ wirft den Samtvorhang zugunsten eines Schleiers zurück. „Die Auslöschung“ beginnt, die geschwärzten Schichten traumatischer Erinnerungen abzutragen, die uns wie eine Krankheit weitergegeben werden. „He said enter the wide gate and walk the easy path to destruction“. Während die hämmernden Drums einem feurigen Strom aus Blastbeats weichen, bricht Kalavrezou in einen Schrei aus, der so durchdringend ist, dass er sich durch unsere geteilte Geschichte zieht.
“I enjoy discovering new, unique and compelling music in today’s overwhelming world of information, and I believe I truly succeeded with Unverkalt”, sagt Season-of-Mist-Labelkollege und ROTTING CHRIST-Frontmann Sakis Tolis, der auf dem monumentalen „I, The Deceit“ von „Héréditaire“ zu hören ist. “This is an exceptional piece of art, worth every minute of listening”.
Erleben kann man UNVERKALT Anfang des nächsten Jahres in Stuttgart, Deutschland, wenn sie gemeinsam mit Hippotraktor im Club Zentral als Co-Headliner auftreten.
Tracklist:
1. Die Auslöschung (6:06)
2. Oath Ov Prometheus (5:40)
3. Ænæ Lithi (5:34)
4. A Lullaby for the Descent (5:11)
5. Penumbrian Lament (6:02)
6. Introjects (5:25)
7. I, The Deceit (feat. Sakis Tolis) (5:47)
8. Death is Forever (4:50)
9. Maladie de l’Esprit (5:34)
Full runtime: 50:11
Recording Lineup:
Dimitra Kalavrezou — Vocals
Themis Ioannou — Guitars, Keys
Eli Mavrychev — Guitars, Vocals
Joscha Hoyer — Bass
Christian Eggers — Drums
Guest Musicians:
Sakis Tolis — Vocals on „I, The Deceit“
Band-Links:
