sergeant steel - golden absolution
SERGEANT STEEL
Golden Absolution
(Hard Rock | Glam Rock)

 


Label: Metalopolis
Format: (LP)

Release: 16.10.2026


Gordie: „Why don’t you tell us one about Sergeant Steel and his battling leathernecks?“

Max: „Das ist eine absolut hörenswerte Geschichte, aber eine für einen anderen Tag. Heute erzähle ich euch aber ein ebenso spannende Story über die zeitreisenden Hard Rocker aus Linz!

Einst aus der Asche der True Metaller BLOOD STAINED geboren, starteten die Oberösterreicher SERGEANT STEEL rund um Fronter Phil Vanderkill und Gitarrist Jack Power ihre Reise 2008 und feierten seither zahlreiche Erfolge, veröffentlichten bereits fünf Alben, eröffneten für Größen wie DEEP PURPLE, THE SWEET oder den HOLLYWOOD VAMPIRES und ließen auch schon Produzenten Legende Michael Wagener (u.a QUEEN, ALICE COOPER)  Hand an ihre Musik legen.

Nun erscheint mit „Golden Absolution“ das sechste Album und das zeigt einen weiteren großen Schritt nach vorne und hoffentlich auch weiter nach oben im Rock- und Glam Olymp. So kann ich vorab schon sagen, dass es sich hier um das reifste und professionellste Werk von SERGEANT STEEL handelt. Die Jungs spielen hier alle gelernten Tricks ihres Lieblingsgenres aus, reisen durch verschiedene Epochen und zollen ihren Helden hörbar Tribut, das aber definitiv mit eigener Note und dem Feinschliff von Jens Bogren (ARCH ENEMY, AMON AMARTH).

Überraschend heavy-metallisch steigt man mit „1000 Lives“ ein, man wippt sofort zu dem getragenen Rhythmus mit, die Orgel im Hintergrund saugt einen sofort in alte Zeiten und Phil lädt mit dem ebenfalls sehr rhythmischen Vocals zum Mitsingen ein. Dezente Chöre untermalen und die Riffarbeit ist eine Freude. Groovy und basslastig startet die 80s Hommage „Back On Track“  und bohrt sich im fröhlichen Refrain mühelos in die Ohren, wohingegen dann „Hold Your Fire“ mit Kinderchor startet und an den deutschen Power Metal der ganz frühen Tage erinnert, schaukelt sich der Chor im Refrain nämlich zu Gänsehaut-Bombast auf und erinnert an das Debüt von SCANNER. Apropos Chöre: Auch derjenige im recht amerikanisch tönenden Hit „Wireless“ will nicht mehr aus meinem Gehörgang und lässt einen auch im heimischen Wohnzimmer die Faust dazu recken.

Und so rocken sich SERGEANT STEEL einmal mehr authentisch, abwechslungsreich und doch mit eigenem Charme durch verschiedenste Epochen, holen WHITESNAKE oder JOURNEY Melodien raus, servieren auch mal Groove und Rhythmen im Geiste von AIRBOURNE oder WARRANT, erzeugen nostalgische Erinnerungen an BON JOVI oder POISON und wissen auch wie man das richtige Augenzwinkern á la STEEL PANTHER liefert ohne in ihre parodistische Schiene zu fallen.

Klar, das kann man SERGEANT STEEL vorwerfen, aber genau das darf man an ihnen auch lieben, denn das setzen die Herren musikalisch wie lyrisch heute besser denn je um und haben sich ihren Platz auf Tour mit CORELEONI und TYKETTO definitiv redlich verdient. Von mir haben sie also die „Golden Absolution“.

Autor: Max Wollersberger


Tracklist „Golden Absolution“:
1. Down To Mississippi
2. Please Me Tease Me
3. Mama Didn’t Raise No Fool
4. Alive
5. My Way
6. One Way Ticket From Hell
7. Knight’s Tale
8. Caught In The Web
9. My Girl
10. Rock Your Pants Off
11. Cry Out Your Heart, Baby! Unplugged (Bonus Track)
Gesamtspielzeit: 41:20

 


Band-Links:
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sergeant steel - golden absolution
SERGEANT STEEL – Golden Absolution
LineUp:
Phil Vanderkill (Vocals)
Jack Power (Guitars)
Chuck Boom (Guitars)
Ben Bateman (Keys)
Ronny Roxx (Bass)
Cøsy Cøxx (Drums)
8
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