FIREWIND - Days Of Defiance
FIREWIND
Days Of Defiance
(Power Metal)

 


Label: Century Media
Format: (LP)

Release: 25.10.2010


And I (I set the world on fire)
I will rise through the wind
And I (I’ll set the world on fire)
Worlds collide in me World On Fire

Wenn einem beim Einlegen einer neuen CD ein mächtiger, feuriger Wind entgegen bläst und der dann noch verdammt heiß ist, hat man entweder ein Problem mit seinen Boxen oder man besitzt das neue Werk von FIREWIND.

Das mittlerweile sechste Album der Jungs rund um Gründungsmitglied Gus G. und Frontsirene Apollo Papathanasio lässt einen von der ersten Minute an Glückshormone der Marke „das rockt!“ ausschütten. Schon lange hatte ich kein Album mehr in der Hand, das von der ersten bis zur letzten Nummer einfach nur stark ist und mich dermaßen positiv überraschte. Vielleicht holte man sich ja von Ozzy persönlich den einen oder anderen Ratschlag, da ja seit kurzer Zeit Gus auch beim Prince Of Darkness beschäftigt ist und dort die Saiten zupft. Kein Leerlauf in knapp 55 Minuten Spielzeit spricht für sich und lässt „Days Of Defiance“ zu einem der stärksten Alben des Quintetts werden. Als Einleitung bekommt man ein Intro mit dem Titel „The Ark Of Lies“ serviert, bei dem man sofort weiß, mit wem man es zu tun hat. „World On Fire“ wird live bestimmt der Hammer, da es sich perfekt zum Mitsingen eignet und leicht hängen bleibt. Musikalisch ist man sich treu geblieben und setzt auf Hochgeschwindigkeits–Metal. Neuling Michael Ehré am Schlagzeug, Gus G. an der Gitarre, Petros Christodoylidis am Bass und Babis „Bob“ Katsionis am Keyboard schaffen den Sound, der perfekt zum Gesangsorgan von Apollo Papathanasio passt, der seine Stimme seit 2005 für die Band ins Feuer wirft.

Noch nie ist es mir so schwer gefallen, einen Song besonders hervorzuheben, da alle Songs gut ineinander greifen und sich gegenseitig toll ergänzen. Nach reichlichen Überlegungen sei hier trotzdem der Song „SKG“ zu erwähnen. Ein genialer instrumentaler Reißer, der mich teilweise an „Oxygene“ von Jean Michel Jarre (französischer Musiker, Komponist) erinnert. Langsame Parts greifen harmonisch über in bahnbrechendes Keyboard-Spiel, das an Geschwindigkeit nicht zu überbieten ist. Auch ohne Gesang macht der Song Spaß und erweckt den Tinitus, da man Metal sei Dank nun mal nicht leise hört.

FIREWIND sind nun einen Schritt näher am großen Durchbruch und für mich das musikalische Aushängeschild ihrer Heimat Griechenland.


Tracklist „The Premonition“:
1. The Ark Of Lies
2. World On Fire
3. Chariot
4. Embrace The Sun
5. The Departure
6. Heading For The Dawn
7. Borken
8. Cold As Ice
9. Kill In The Name Of Love
10. SKG
11. Losing Faith
12. The Yearning
13. When All Is Said And Done
14. Wild Rose (Digi Bonus)
15. Ride To The Rainbows End (Digi Bonus)
16. Breaking The Law (Digi Bonus)
Gesamtspielzeit: 54:38


www.firewind.gr

 

REVIEW-VORLAGE [BANDNAME - Albumtitel]
FIREWIND – Days Of Defiance
LineUp:
Apollo Papathanasio
Gus G.
Bob Katsionis
Petros Christo
Mark Cross
9
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