OPERA DIABOLICUS - Death On A Pale Horse
OPERA DIABOLICUS
Death On A Pale Horse
(Progressive Metal | Metal Oper)

 


Label: Nuclear Blast
Format: (LP)

Release: 26.11.2021


Auch wenn der Bandname und das Artwork von OPERA DIABOLICUS ein schlichtes, aber düsteres Death Metal Projekt, wie es einst DEMONOID war oder auch BLOODBATH noch ist, suggerieren, verbirgt sich dahinter ein überaus ambitioniertes Projekt von David Grimoire und Adrien de Crow (Ex-DEMIGOD, Ex-NASTY) die hier mit einer Art Oper in die Tiefen der Hölle entführen.

Schon die Gäste können sich auf „Death On A Pale Horse“ mehr als hören lassen. So führt vor allem Mats Levén (Ex-CANDLEMASS, Ex-FIREWIND, KRUX, Ex-YNGWIE MALMSTEEN) als Lead-Sänger den Reigen an. Dazu gesellen sich Growler Hangsvart, Snowy Shaw (MAD ARCHITECT, Ex-KING DIAMOND, Ex-DREAM EVIL), Madeleine Liljestam (ELEINE), Angelina Del Carmen als weibliche Unterstützung an den Vocals sowie diverse Instrumentalisten an Gitarre, Violine und der Hammond Orgel.

Geboten wird hier ein interessanter Sound, der düster, opulent aber auch oft heavy daherkommt und dank der bedrohlichen Atmosphäre und der nicht minder fiesen Vocals, nicht selten an Werke von Andrew Lloyd Webber, allen voran „The Phantom Of The Opera“ erinnert. Leichte Kost liefert das Projekt dabei definitiv nicht, denn dazu kommen doomige Riffs, ein Schuss Death Metal-Flair, eine passende Menge an Power- und eine gute Portion Progressive Metal. Ausufernde Songlängen sowie längere Instrumentalparts sind hier an der Tagesordnung. Dennoch wird das alles durch gekonnte Leads, Keyboards und der genialen Hammond aufgepeppt. Dass das Ganze wie eine Oper wirkt, wird durch die zusätzlichen Vokalisten und Chöre noch unterstrichen, dennoch ist Mats hier klar im Vordergrund. Und das machen die Herren und Damen vortrefflich und mit viel Passion und Theatralik vorgetragen. Einzelne Songs hervorzuheben spar ich mir, weil das Werk sowieso als Gesamtkunstwerk zu sehen.

Für Fans von Metal Opern ist OPERA DIABOLICUS nicht uneingeschränkt zu empfehlen, da der hohe Härtegrad und die etwas anstrengender Schlagseite sicher nicht jedem gefallen wird. Doch mutige Fans vom Schaffen von Mats Levén, düsterem Horror-Metal wie MERCYFUL FATE oder auch bombastischen Extreme Metal Bands wie SEPTCIFLESH oder CRADLE OF FILTH, könnten hier durchaus ihre Freude haben. Auf jeden Fall ist „Death On A Pale Horse“ ein gelungenes und ambitioniertes Experiment, von dem wir hoffentlich bald mehr hören.


Tracklist „Death On A Pale Horse“:
1. Listen Everybody
2. Bring Out Your Dead
3. Second Coming
4. Siren’s Call
5. Darkest Doom On The Brightest Days
6. A Song Of Detestation
7. Little Sister
8. Night Demon
9. At Nighttime

Gesamtspielzeit: 53:37


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OPERA DIABOLICUS - Erste Albumdetails und Single
OPERA DIABOLICUS – Death On A Pale Horse
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