
Legion Of The Grave
(Heavy Metal)
Label: Frontiers Music
Format: (LP)
Release: 29.08.2025
Bereits das 4. Album legt die Band aus Grenoble vor. Der vor 10 Jahren eingeschlagene Weg, der nahe am NWOBHM liegt, bleibt weiterhin die Marschroute des französischen Quintetts, auch wenn man nicht überhören kann, dass „Legion Of The Grave“ einen kräftigen Schlag Thrash abbekommen hat. Mit „Betrayer“ geht es gleich ordentlich zur Sache. Auch „King of The Universe“ tutet ins selbe Horn, obwohl der Refrain um einiges eingängiger ist und dadurch auch gleich mal hängen bleibt.
In letzter Zeit haben sich scheinbar einige Bands von der Reunion der Doom Metaler CANDLEMASS mit ihrem alten Sänger Messiah Marcolin inspirieren lassen. So auch RISING STEEL, das Ergebnis lautet „Black Martin“. Der Titeltrack fällt bei mir durch den gegröhlten Refrain auf, muss wohl so sein, da er aus dem Grab kommt. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass man instrumental mit IRON MAIDEN liebäugelt. Bei „Nightmare“ oder „Venomous“ geht’s dann wieder mit „normaler“ Stimme und knalligen Riffs weiter.
Zur „normalen Stimme“ von Emmanuelson sei gesagt, dass sie für mich eine gute Mischung aus Paul DiAnno und Blaze Bayley darstellt. Auch die letzten vier Songs wieder knallharte Riff, gepaart mit guten Refrains und bringen das Album gekonnt ins Ziel. „Legions Of The Grave“ ist grundsolide, wobei ich anmerken möchte, dass es dem Album etwas an Abwechslung fehlt. Ein paar Kracher sind drauf, aber der große Knaller fehlt. Ist mit Sicherheit auch ein Faktor, dass RISING STEEL nach 10 Jahren und 4 Alben immer noch nicht sehr bekannt sind.
Tracklist „Legion Of The Grave“:
1. Betrayer
2. King Of The Universe
3. Black Martin
4. Legion Of The Grave
5. Nightmare
6. Venomous
7. Messiah Of Death
8. Dead Mind
9. Trapped In A Soul’s Garden
10. Night Vision
Gesamtspielzeit: 43:41
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