Die von Kritikern gefeierte Death-Metal-Band TEMPLE OF VOID kehrt mit ihrem neuen Album „The Crawl“ zurück, das am 6. März 2026 bei Relapse Records erscheint.
Heute veröffentlichen TEMPLE OF VOID das offizielle Lyric-Video zu „Soulburn“ mit Szenen aus dem Artwork zu The Crawl, das von Travis Smith (Death, Opeth, Katatonia) gestaltet wurde. Seht euch das Lyric-Video zu „Soulburn“ auf dem YouTube-Kanal von Relapse an.
Auf „The Crawl“ bleibt die Urkraft früherer Alben wie „Summoning the Slayer“ (2022) erhalten, doch das fünfte Album von TEMPLE OF VOID zeichnet sich durch eine größere Dynamik aus. Die Band aus Michigan, die nun als Quartett mit Gitarrist Alex Awn, Schlagzeuger Jason Pearce, Sänger/Gitarrist Mike Erdody und Bassist Justin Malek auftritt, scheut sich nicht vor ihren Nicht-Metal-Einflüssen und strebt eine stärkere Integration von Grunge und Post-Punk in ihren brutalen Stil an. Die Singles „The Crawl“ und „Soulburn“ demonstrieren die Kompetenz von TEMPLE OF VOIDs todesverhangenem, speerspitzenartigem Angriff. Von der hohen Intensität des Openers „Poison Icon“ bis zur Granitwand von „The Twin Stranger“ ist „The Crawl“ nicht nur eine Weiterentwicklung von TEMPLE OF VOID, sondern ein Vorbote des kommenden Death Metal.
Bei den Texten knüpfte Erdody an die Themen Psychologie und Angst von „Summoning the Slayer“ an. Das übergeordnete Thema von „The Crawl“ ist, vereinfacht gesagt, eine „Allegorie über das Leben, Entscheidungen und Konsequenzen“. Es ist eine qualitative Betrachtung der Schrecken der menschlichen Existenz und der Reflexion über unsere monströsen Fähigkeiten. „The Twin Stranger“ handelt beispielsweise davon, von seinem Doppelgänger verfolgt zu werden; „Godless Cynic“ basiert auf einer Kurzgeschichte des Science-Fiction-Autors Harlan Ellison; und „Poison Icon“ befasst sich mit den vernichtenden Auswirkungen der dem Menschen innewohnenden Neigung zu Täuschung und Kontrolle.
The Crawl wurde in einer einzigen „eiskalten“ Woche im Januar aufgenommen und im GodCity Studio von Kurt Ballou (Gatecreeper, High On Fire) in Salem, Massachusetts, in sprichwörtliches Obsidian gemeißelt. Ballou wurde dabei von Toningenieur Zach Weeks (Deafheaven, Fuming Mouth) unterstützt. Beide Studio-Profis wurden von TEMPLE OF VOID engagiert, weil sie ein „menschlich“ klingendes, spontanes Album wollten. Das zeigt sich in den verdammt schweren, rauen Gitarren- und Bassklängen sowie in Pearces Drum-Sound, der direkt aus dem Raum zu kommen scheint. Ace Brad Boatright, der schon für alle von Sleep bis Michael Stein und Kyle Dixon (alias Stranger Things) gearbeitet hat, wurde für das Mastering in seinem Audiosiege Mastering Studio in Portland, Oregon, engagiert.
TEMPLE OF VOID entwickeln sich weiter und würfeln erneut mit ihrem 20-seitigen Würfel. Dieses Mal ist es roh, direkt, dissonant, heavy und absolut menschlich. Mit dem fesselnden „referenziellen” Cover-Artwork von Travis Smith (Opeth, Death) gräbt sich The Crawl in die Knochen, zerfleischt den Verstand und lässt Metalheads nach mehr verlangen. Wagt euch in die tiefsten, dunkelsten Verliese, liebe Templer!
Das leuchtende Wesen wartet.
