FIRTAN – Helios
FIRTAN
Helios
(Black Metal)

 


Label: AOP Records
Format: (LP)

Release: 01.10.2026


Die Baden-Württemberger FIRTAN können bereits auf mehr als 15 Jahre Bandgeschichte zurückblicken und nahmen seither einen kleinen Stilwechsel vor. Während man am Beginn noch teilweise dem Pagan Metal frönte wurde dieser in der Zwischenzeit zugunsten des Black Metals verdrängt. Über die Jahre hinweg wurde auch einiges veröffentlicht und mit „Helios“ hat nun der fünfte Longplayer das Licht der Musikwelt erblickt.

Am Beginn steht ein mystischer Instrumentaltrack, aber so friedlich bleibt es nicht, denn ab „Kalikas Tongue“ übernehmen rasantes Spiel und heftige Growls das Zepter, die jedoch zwischendurch von cleanen Vocals abgelöst werden. Auch wenn in weiterer Folge etwas Tempo herausgenommen wird, so bleibt dennoch das aggressive Flair erhalten. Mit gesprochenen Vocals und sanftem Gitarrenspiel startet „Ambrosia“, bevor ein regelrechter Dampfhammer aufgefahren wird, der nur wenig Gnade walten lässt.

Etwas folkig angehaucht ist der Beginn von „Solis Currus“, allerdings dominieren in weiterer Folge erneut die harten Töne, die jedoch zwischendurch etwas gemächlicher werden, wobei sie Violin-Ergänzung erfahren. Ähnlich ist auch „Ascension” aufgebaut, das zwar jede Menge rasante Klänge enthält, insgesamt aber doch einer der softesten Tracks ist, da sich Klangvolles und cleane Vocals darin verbergen. Dafür wird bei „Wide Open Eye” erneut rasant aufs Trommelfell gehauen. Beim Titeltrack „Helios” verlegt man sich auf die ein bisschen langsameren, jedoch äußerst druckvollen Töne mit variantenreichem Gesang. Dagegen steht bei „The Form Revealed” erneut pure Gewalt auf dem Programm, von der man sich beim kurzen Instrumentalstück „Revealing Prana” etwas erholen kann.

Für „The Hierophant Way” holte man sich gesangliche Unterstützung bei James Dorton (NE OBLIVISCARIS, BLACK CROWN INITIATE), die besonders gegen Ende hin für ein beinahe atmosphärisches Hörerlebnis sorgt. Auch beim abschließenden „Shadows Of A Dawn Unborn” hat man sich Verstärkung geholt in der Person von Christian Höll (VINSTA) am Saxophon. Hier findet sich weiblicher Gesang und so unterscheidet sich dieser Song extrem vom zuvor Dargebotenen. Bei manchen Editionen findet sich dann noch ein Bonus in der Form des BATHORY Covers „Man Of Iron“ das sehr hymnisch herüberkommt, und so findet das Album ein äußerst friedfertiges Ende.

“Helios” ist in erster Linie für die Fans des knallharten Black Metals geeignet, denn zwischendurch beginnen einem ordentlich die Ohren zu dröhnen. Es finden sich zwar zwischendurch auch kurze melodische Elemente, aber der Fokus liegt auf der geballten Härte. Da es gerade dafür viele Fans gibt werden sich sicher einige diese Platte einverleiben.

Autorin: Elisabeth Eichmüller

 


Tracklist „Helios“:
1. Himsa
2. Kalikas Tongue
3. Ambrosia
4. Solis Currus
5. Ascension
6. Wide Open Eye
7. Helios
8. The Form Revealed
9. Revealing Prana
10. The Hierophant Way
11. Shadows Of A Dawn Unborn
12. Man Of Iron (BATHORY Cover)
Gesamtspielzeit: 63:32

 


Band-Links:

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FIRTAN – Helios
FIRTAN – Helios
LineUp:
Phillip Thienger (Vocals, Guitar)
Chris Strobel (Guitar)
Lukas Massinger (Guitars)
Klara Bachmair (Violin)
Oliver König (Bass, Vocals)
David Kempf (Drums)
Guests:
James Dorton (NE OBLIVISCARIS, BLACK CROWN INITIATE)
Christian Höll (VINSTA)
Markus Stock
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