godslave - godslave
GODSLAVE
Godslave
(Thrash Metal)

 


Label: Metalville
Format: (LP)

Release: 11.09.2026


Auf den ersten Blick, könnte man behaupten, die Saarländer von GODSLAVE sind typische Thrasher zwischen Ruhrpott und BayArea, blickt man jedoch etwas tiefer, zeigen die Herren schon fast 20 Jahre lang etwas mehr als typische Kost, aber diese halt eben auch in bester Manier.

Die Einflüsse sind weiterhin unüberhöfbar zwischen der Aggression von KREATOR, dem Schmäh von TANKARD, der Riffgewalt von SLAYER wie TESTAMENT und der Dynamik von DEATH ANGEL. Aber im Detail trauen sich die Herren durchaus auch immer mal wieder etwas aus der Komfortzone heraus und brauchen aber auch technisch nicht von den Idolen zu verstecken.

Zuletzt zeigte man auch von wo die Kreativität, die vorrangig im Detail lauert, rührt, überraschte man auf dem Cover-Album „Champions“ mit Neuinterpretationen von LIMP BIZKIT, JUDAS PRIEST, MOTÖRHEAD, SENTENCED, ICED EARTH oder NOFX. Aber überrascht das wirklich, wenn man sich die durchwegs starken Alben der Deutschen anhört? Punk ist im Drive definitiv zu hören, rotzig wie bei Lemmy geht es auch mal zu und traditoinelle Kost über die auch ein Halford trällern könnte, waren schon immer Teil der Band. Zudem wissen die Herren auch mit düsteren, tiefgängigen und sehr melodischen Elementen passend zu ihrem Sound umzugehen. Und auch vor hymnischen Gesängen mit weiblicher Begleitung macht man hier keinen Halt, wie das abschließende „The Fire That Calls Me“ feat. Laura Guldenmond (BURNING WITCHES) zeigt. Und so überrascht es nur wenig, dass man nun zum (fast) 20-järigen Jubiläum das siebte Werk mit dem eigenen Namen versah und Zombie-Maskottchen Horst so fit und energiereich wie noch nie auf dem Artwork antrifft.

So können Fans der Band wie auch Freunde (fast) aller genannten Truppen hier bedenkenlos zugreifen und auch jene, die auf Brusthaar und 80er Charme stehen, könnten an GODSLAVE Gefallen finden, ist ja offensichtlich auch ein gewisser Hasselhoff als augenzwinkernder Einfluss zu nennen, wenn man allen Einflüssen des Vorgängers Glauben schenken darf.

Kurzum: Starker, launiger Trash der Spaß macht, aber auch die nötige Sozialkritik transportiert und technisch wie in Sachen Produktion mit den Großen mühelos mithalten kann.

Autor: Max Wollersberger


Tracklist „Godslave“:
1. Reset, Rebuild, Reclaim
2. A Future In Motion
3. Repaid in Kind
4. Part Of The Pack
5. Square One
6. The Road Not Taken
7. And Yet I Stand
8. Let The Fire Come
9. The Sum of All Wounds
10. The Fire That Calls Me
Gesamtspielzeit: 45:53


Band-Links:
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GODSLAVE – Godslave
LineUp:
The Slavegrunter (Vocals)
Bernie (Guitars)
Manni (Guitars)
Mika (Bass)
Tobias Huwig (Drums)
Guests:
Horst (Maskottchen)
Laura Guldenmond (Vocals)
8
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