IRON MASK - Black As Death
IRON MASK
Black As Death
(Heavy Metal | Power Metal)

 


Label: AFM Records
Format: (LP)

Release: 2012


Vor fast genau einem Jahr begeisterte der belgische Komponist Duschan Petrossi mit seinem neuen MAGIC KINGDOM Epos „Symphony Of War“. Dieses Jahr schickt er mit seiner Power Metal Truppe IRON MASK ein neues Album ins Rennen, das sich nicht nur stilistisch von seinem anderen Projekt ziemlich unterscheidet, sondern auch seit den Vorgängern „Hordes Of The Brave“ und „Shadow Of The Red Baron“ einige Veränderungen durchmachte. Zum einen fällt auf, dass der Sängerposten von Götz Mohr an Mark Boals (Ex-ROYAL HUNT) übergeben wurde. Zum anderen geht man auf „Black As Death“ so abwechslungsreich und melodisch zu Werke wie noch nie.

Durch die variable und ebenso kraftvolle Stimme von Mark tun sich hier viele neue Möglichkeiten auf. Klar, die Stimme von Götz war auch toll, doch bei weitem nicht so facettenreich und viel rauer. Gleich der Opener und Titeltrack strotzt nur so vor Kraft und eingängigen Melodien. Der Chorus lässt den Track dann zu einer wahren Hymne werden, während „Broken Hero“ mit viel mehr Gefühl getragen wird. Hier werden in Sachen Melodieführungen einige Parallelen zu FIREWIND offenbart. Bei „Feel The Fire“ brechen dann gnadenlos die neoklassischen Elemente beim Gitarrenspiel von Meister Duschan durch und „Ghengis Khan“ überrascht durch fernöstliche Klänge. Mark Boals gibt hier alles und erinnert dank seinen langgezogenen Vocals etwas an Tim Ripper Owens. Neben dieser Überhymne ist sicher auch „God Punishes, I Kill“ ein großes Highlight auf der Platte. IRON MAIDEN-lastiges Intro, neoklassische Elemente und Chöre leiten den 8-Minüter sehr schön ein, und es gibt eine kontinuierliche Steigerung in der Intensität und der Härte. Nach diesen Epen legt man mit „Rebel Kid“ einen lockeren Heavy Metal Song ein, der schnell ins Ohr geht und sehr positiv tönt. Der Refrain lässt sich sehr leicht mitsingen und die Riffs und Soli gehen leicht von der Hand. Im Anschluss gibt man mit „Blizzard Of Doom“ nochmal Vollstoff. Die Doublebass fliegt einem nur so um die Ohren und Petrossi rifft sich die Finger wund. Mark liefert auch hier seine ganze stimmliche Bandbreite und entschwindet zwischendurch auch mal in schwindelnde Höhen.

Einen schlechten Song findet man auf dem wohl besten Werk der Bandgeschichte sowieso nicht, denn auch „The Absence“ weiß durch seine lockere Art und Eingängigkeit zu überzeugen. Mit „Magic Sky Requiem“ hat man eine passende Quotenballade geschaffen, während „Noseferatu“ dank Growls und heftigem Drumming sicher der härteste Song des Albums geworden ist und „When All Braves Fall“ schließt als letzte Hymne das Album souverän ab.

IRON MASK gefielen mir schon immer, aber ein so abwechslungsreiches und durchwegs geniales Album hätte ich von der Combo so nicht erwartet. Mark Boals ist eine wahre Bereicherung und was Duschan Petrossi an den Instrumenten und im Songwriting zu leisten vermag, sollte eigentlich schon lange bekannt sein. „Black As Death“ ist mehr als ein Geheimtipp zum Ende des Jahres.

 


Tracklist „Black As Death“:
1. From Light Into Dark
2. Black As Death
3. Broken Hero
4. Feel The Fire
5. Ghengis Khan
6. God Punishes, I Kill
7. Rebel Kid
8. Blizzard Of Doom
9. The Absence
10. Magic Sky Requiem
11. Nosferatu
12. When All Braves Fall
Gesamtspielzeit: 62:16

 


Band-Links:

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IRON MASK - Black As Death
IRON MASK – Black As Death
8.5
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