LEGION OF THE DAMNED - Ravenous Plague
LEGION OF THE DAMNED
Ravenous Plague
(Death Metal | Thrash Metal)

 


Label: Napalm Records
Format: (LP)

Release: 03.01.2014


Fast genau drei Jahre mussten sich die Thrash-Jünger auf das neueste LEGION OF THE DAMNED Machwerk gedulden – als Trost gabs zwischendurch nur einen Re-Release zum Debüt „Malevolent Rapture“ – doch natürlich, wie zu erwarten, hat es sich gelohnt. Auch „Ravenous Plague“ ist genau das was die Niederländer so ausmacht und zum Überflieger mutieren ließ. Kaum eine Band aus dem extremen Sektor legte einen so traumhaften Aufstieg hin. Mit „Cult Of The Dead“ stiegen die vier Mannen in die oberste Liga auf und halten sich dort souverän.

Knallhart steigen die Herren mit „Howling For Armageddon“ ein und trumpfen mit allen Trademarks auf. Sägende Gitarren, groovende, dynamische Rhythmik, Maschinen-Gewehr Drums und eine hochgiftiger Maurice am Mikro zeigen, dass es bei LOTD nicht viel Neues gibt. Aber das erwartet und verlangt man von den Verdammten Legionen auch gar nicht, denn diese soll uns einfach die Rübe abschrauben. Gut ein paar Details gibt es schon – Maurice brüllt meist in etwas tieferen und noch fieseren Regionen, der neue Gitarrist Twan van Geel hat sich seinem Vorgänger Richar Eibisch zwar ziemlich gut angepasst, bringt aber hier und da doch ein paar eigene Nuancen rein und Drumtier Eric Fleuren holzt brachialer denn je. Zudem gibt es natürlich ein paar Grind-, Death-, und sogar Black Metal Elemente, diese halten sich jedoch wirklich ganz dezent im Hintergrund auf.

Auch Wenn LEGION OF THE DAMNED gerne mal alle kurz und klein holzen, so sind die besonderen Momente meistens die, wo sie eher gemächlich dahinmarschieren und extrem eindringlich wirken. Wunderbar beim intensiven „Doom Priest“ oder dem gelugnenen Mittelteil von „Ravenous Abomination“ nachzuhören. Aber auch das mit SLAYER Rhythmik ausgestattete „Mountain Wolves Under A Crescent Moon“ ist ein grandioses Hörvergnügen.

Aber was schwafel ich hier rum? Wer die Vorgänger mochte, wird auch „Ravenous Plague“ ohne groß nachzufragen in seinen Besitz bringen. Ob sich LEGION OF THE DAMNED nun hätten weiterentwickeln oder mehr Mut beweisen sollten, darüber kann natürlich gestritten werden – unbestreitbar ist jedoch, dass auch Album Nummer fünf ein absoluter Hit ist.

 


Tracklist “Ravenous Plague”:
1. The Apocalyptic Surge
2. Howling For Armageddon, Black Baron
3. Mountain Wolves Under A Crescent Moon
4. Ravenous Abominations
5. Doom Priest
6. Summon All Hate
7. Morbid Death
8. Bury Me In A Nameless Grave
9. Armalite Assassin
10. Strike Of The Apocalypse
Gesamtspielzeit: 46:32


www.legionofthedamned.net

 

REVIEW-VORLAGE [BANDNAME - Albumtitel]
LEGION OF THE DAMNED – Ravenous Plague
LineUp:
Maurice Swinkels
Twan van Geel
Harold Gielen
Erik Fleuren
8
Share on: