Airbourne - Airbourne

AIRBOURNE
Airbourne
(Hard Rock)

 


Label: Spinefarm Records
Format: (LP)

Release: 04.09.2026


This is Airbourne by name, gutsy by nature, gutsy by merit
Make music that your roadies will like. Because they’ve heard your shit more than anyone else, if they like it, everyone will love itLemmy Kilmister

Zu Deutsch:
„Macht Musik, die euren Roadies gefällt, denn die haben euren Scheiß öfters gehört als alle anderen. Und wenn es den Roadies gefällt, dann gefällt es auch allen anderen.“

Diese Weisheit gab Lemmy einst Joel O’Keefe mit auf den Weg und, wie es scheint, haben sie seinen Tipp beherzigt. Sieben Jahre sind vergangen seit „Boneshaker“ und man kann ohne lange Umschweife sagen, dass das selbstbetitelte sechste Studioalbum wieder genau das verspricht, wofür AIRBOURNE seit ihrer Gründung stehen. Vollgas von der ersten bis zur letzten Minute. Die 12 brandneuen Songs (Ok, „Gutsy“ wurde bereits letztes Jahr veröffentlicht) bieten wieder geradlinigen Rock’n‘Roll der Marke AC/DC oder ROSE TATTOO. Ohne viele Schnörkel und ohne Weichspüler direkt auf die Zwölf. Musikalisch hat sich nichts geändert und auch bei den Texten bleibt es wie gewohnt. Saufen, Sex und Gute Laune. Tracks wie „Here She Comes“, „Kid In A Candy Store“ oder „Sky High“ sind da sehr gute Anspieltipps für die nächste Party. Aber die Australier können es auch besinnlich und so findet sich mit „Christmas Bonus“ ein Weihnachtssong auf der Platte. AIRBOURNE wären nicht AIRBOURNE, wenn dieser Song wirklich nach Weihnachten klingen würde. Man erkennt die Festtagsstimmung eher nur wegen dem Titel und wenn man dem Text genaue Aufmerksamkeit schenkt. Ganz kurz kann man ein „Jingle Bells“-ähnliches Gitarrenriff vernehmen, der Rest handelt dann doch wieder von einer feuchtfröhlichen Party und dem Weihnachtsbonus, der gleich wieder in Alk und Frauen umgesetzt wird.

Mit dem Rausschmeißer „Send Me To Rock´N´Roll Heaven“ zollen AIRBOURNE all ihren Vorbildern, die leider nicht mehr unter uns weilen, ihren Tribut. Lemmy, Eddie Van Halen, Bon Scott, Ozzy und viele mehr werden hier erwähnt. Der Song enthält auch eine Zeile, die ich auch schon immer Mal wieder gesagt habe: „Send me to rock ’n‘ roll heaven, I know they got one hell of a band“

Der eine oder andere wird sich natürlich daran stören, dass wieder alles wie gewohnt anhört. Aber eigentlich will ich ja das so, bei einer liebgewonnenen Band. Ich persönlich will in diesem Fall das hören, was mir seit Jahren versprochen wurde. Auch auf dem sechsten, zehnten oder zwanzigsten Album. Und da ist man bei AIRBOURNE an der richtigen Adresse. Wo AIRBOURNE draufsteht, da ist auch AIRBOURNE drinnen. So soll es sein und bleiben.

In diesem Sinne: Platte auflegen, Lautstärke auf elf, eine Dose Bier am Kopf zerhauen, bis das Gute zeug rausspritzt und abrocken!

PS.: Der Brief von Joel an Lemmy, aus dem die einführenden Worte dieses Reviews stammen, ist dem Album beigefügt.

Autor: Max Reisinger


Tracklist „Airbourne“:
1. Gutsy
2. Alive After Death (Last Plane Out)
3. Here She Comes
4. Kid In A Candy Store
5. Sky High
6. Who Put The Rhythm In You?
7. Christmas Bonus
8. Last Man Standing
9. Rock´N´Roll Ya
10. Bogotá
11. Hell´s Got No Vacancy
12. Send Me To Rock´N´Roll Heaven
Gesamtspielzeit: 47:14

 


Band-Links:
airbourne - boneshaker AIRBOURNE - Airbourne

 

 

 

 


 

Airbourne - Airbourne
AIRBOURNE – Airbourne
LineUp:
Joel O'Keeffe (Vocals, Guitar)
Brett Tyrrell (Guitar)
Justin Street (Bass)
Ryan O'Keeffe (Drums)
9
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