Wolfbrigade Howl From Underground
WOLFBRIGADE
Howl From Underground
(Crust | D-Beat)

 


Label: Metal Blade Records
Format: (LP)

Release: 09.10.2026


Die schwedischen Lycanthro-Punks WOLFBRIGADE haben ja in den letzten Jahren nicht nur in ihren Songs eine extrem hohe Schlagzahl, denn es folgt nur zwei Jahre nach dem großartigen „Life Knife Death“ mit „Howl From Underground“ ein neues Album der crustigen D-Beat Meister. Die waren ja auch in der Zwischenzeit alles andere als untätig und zum 30-jährigen Bandjubiläum haben diese die Liveplatte „Kill To Live“ und die EP „Hostile Wasteland“ veröffentlicht.

Schon das Opening Doppel aus „Caveman Motherfuck“ und dem schon vorab veröffentlichten „Doomrunner“ ist wieder einmal über jeden Zweifel erhaben. Sprich crustiger D-Beat vom Feinsten, der tief im schwedischen (Melo) Death Metal verortet ist und darüber hinaus mit trockenem Humor und scharfer Sozial- und Gesellschaftskritik hausieren geht. In „Born To Rot“ lädt das Schlagzeug anfangs zum Marsch, um dann das Tempo in Richtung treibenden HC-Punk umzuleiten. Eine Nummer, die sich auch auf dem letzten THE HOPE CONSPIRACY Album gut gemacht hätte.

Wenn sie einem dann das kompromisslose „When Dog Cry“ mit seinem Hauch an Melodie, um die Ohren hauen, dann ist das einfach nur noch großartig. Denn gerade in solchen Momenten spielen sie, gerade in ihrem selbst gewählten engen Soundkorsett, ihre Songwriting-Fähigkeiten auf einem extrem hohen Niveau aus. Wie auch die herrlich flirrenden Gitarren im bitterböse betitelten „Fat Man Hellscape“ dann gleich nochmals unterstreichen. Und natürlich darf auch wieder die obligatorische Lemmy Huldigung in Form des gnadenlos groovenden „Cosmic Meatgrinder“ nicht fehlen, bevor im nachfolgenden „Seeking Scapegoats“ einmal mehr der Rock den Ton angibt, gut gekleidet im WOLFBRIGADE Soundgewand natürlich. „Man Is Wolf To Man“ glänzt nicht nur mit einem großartigen Titel, sondern stampft ebenso großartig alles in Grund in Boden. Im abschließenden „Tangled Steel Mask“ nehmen sich die Schweden ausnahmsweise einmal ein wenig mehr Zeit. So zieht der  mit Abstand längste Track des Albums nochmals alle musikalischen Register, bevor er im Feedback-Gefiepe ausfadet.

Auch „Howl From Underground“ ist wieder ein herrlich fieses wie gleichsam brutal rockendes Album, das den Hörer*innen noch deutlicher als in der jüngeren Vergangenheit den gnadenlosen Hauch des schwedischen Melodic Death Metal im Nacken spüren lässt. WOLFBRIGADE präsentieren sich erneut in Höchstform.

 

Autor*in: David Zuser

 


Tracklist „Howl From Underground“:
1. Caveman Motherfuck
2. Doomrunner
3. Howl From Underground
4. Born To Rot
5. When Dogs Cry
6. Cold War Bootlicker
7. Fat Man Hellscape
8. Headhunting
9. Cosmic Meatgrinder
10. Seeking Scapegoats
11. Man Is Wolf To Man
12. Tangled Steel Mask
Gesamtspielzeit: 32:05


Band-Links:

WOLFBRIGADE - Howl From Underground WOLFBRIGADE - Howl From Underground

 

 

Wolfbrigade Howl From Underground
WOLFBRIGADE – Howl From Underground
Line Up
Micke Dahl (Vocals)
Erik Norberg (Guitar)
Jocke Rydbjer (Guitar)
Johan Erkenvåg (Bass)
Dadde Stark (Drums)
9
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