SEVENTH STORM - Maledictus
SEVENTH STORM
Maledictus
(Heavy Metal | Dark Metal)

 


Label: Atomic Fire Records
Format: (LP)

Release: 12.08.2022



I wanted a song that spoke to the people with a care and love for our land. Our love for our parents. The memory of those we have lost and miss so much. This feeling that some friends or relatives are still here with us on our side guiding and giving us direction. One person I thought of a lot was Peter Steele. He was an amazing human being a good friend. A gentle giant.Mike über Saudade

Als großen neuen Sturm verkaufen uns Atomic Fire das neue Projekt SEVENTH STORM. Nach ganzen 28 Jahren verließ Miguel “Mike” Gaspar als einstiges Gründungsmitglied, Drummer und Co-Songwriter MOONSPELL, um sich seiner eigenen Band zu widmen. Und mit dieser veröffentlicht er nun nach zwei Jahren des Tüftelns sein Debüt „Maledictus“, das uns auf Reisen über die Weltmeere schickt.

Mit „Pirate’s Curse“ stellt er dem Hörer auch sogleich eine Aufgabe. Der düstere, heavy Track will sich nicht so richtig einordnen lassen. Harte Riffs, geschmackvolle Orchestrierung, der düstere Unterton, ein Schuss Folklore und die kraftvollen Vocals von Rez gefallen auf Anhieb und laden zum Entdecken ein. Rez erinnert teils an Jorn Lande (Ex-MASTERPLAN) aber auch gerne mal an David Dramain (DISTUBED) und eignet sich somit wunderbar für allerlei Spielereien, da der Mann ein echt starkes und vielseitiges Organ mitbringt. Mit dem folgenden „Saudade“, das wir gegen End nochmal als Akustik-Version und einmal in Portugiesisch eingesungen, finden werden, zeigt als dunkle Powerballade meets US-Power Metal sogleich, dass da noch einiges an Potential schlummert. Der Track geht ins Ohr, berührt und zollt der portugiesischen Heimat von Gaspar Tribut, wurde der Song doch nach der „portugiesischen Kunst der Melancholie“ benannt.

Im weiteren Verlauf zeigen sich die Portugiesen weiterhin kreativ, abwechslungsreich und trotz der Melodien und Orchestrierung äußerst durchschlagskräftig. „Sarpanit“ geht es als eine Art Intro atomsphärisch an und setzt auf traditionelle Saiten-Instrumente, ehe in „Gods Of Babylon“ ein von intensiven Riffs begleiteter Blastbeat-Orkan losbricht. Mike zeigt auf dem Album immer wieder was für ein tighter Drummer er ist und bringt auch einiges an Groove ins Geschehen. Mit dem getragen startenden „The Reckoning“ bei dem Rez später fast an der Growl-Grenze wandert oder dem flotten und dynamischen Banger „Inferno Rising“ liefern die Herren auch spannende Longtracks, die ihre gut acht Minuten jeweils gekonnt ausnutzen und zu keiner Sekunde langweilig werden. Dagegen lädt das wieder düstere „Seventh“ zum Schunkeln ein und bietet starke Riffs.

Aber was schwafle ich hier herum. „Maledictus“ hat keinen schwachen Song und zeigt eine Band, die tönt, als wäre sie schob seit 30 Jahren im Geschäft, was Mike Gaspar ja auch ist, und liefern ein ausgeklügeltes, reifes und eindringliches Album, das man kaum mit einer anderen Band vergleichen kann. Das muss den Portugiesen auch mal jemand nachmachen.


Tracklist “Maledictus”:
1. Pirate’s Curse
2. Saudade (English version)
3. Sarpanit
4. Gods Of Babylon
5. The Reckoning
6. Inferno Rising
7. Seventh
8. My Redemption
9. Haunted Sea
10. Saudade (acoustic English version)
11. Saudade (acoustic Portuguese version)
12. Saudade (Portuguese version)
Gesamtspielzeit: 73:12

 


Band-Links:

SEVENTH STORM - MaledictusSEVENTH STORM - Maledictus

SEVENTH STORM - Debüt Album des ehemaligen MOONSPELL Drummer Mike Gaspar
SEVENTH STORM – Maledictus
LineUp:
Rez - Vocals
Ben Stockwell - Guitars
Josh Riot - Guitars
Butch Cid - Bass
Mike Gaspar - Drums
8
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