a wilhelm scream - cheap heat
A WILHELM SCREAM
Cheap Heat
(Hardcore | Skatepunk)

 


Label: Creator Destructos Records
Format: (LP)

Release: 27.02.2026


Thematically, Cheap Heat – in wrestling terms referring to a villain or “heel” getting a quick, easy negative reaction from the crowd – takes a storyteller approach in its ten tracks

A WILHELM SCREAM sind zurück und halten mit ihren zehn neuen Brechern das Adrenalin wiedermal hoch. Kurzes Vorgeplänkel und schon ballert „Cheap Heat“ los und man fühlt sich im vertrauten Sound sofort heimisch.

Geordnetes Chaos, das ist es was die Jungs seit jeher wunderbar beherrschen, immer weiter verfeinerten und so nun hier wieder hektisch, flott, unvorhersehbar und doch eingängig präsentieren. Schon im Eröffnungsstück „Somebody’s Gonna Die“ preschen die Herren aus Massachusetts souverän nach vorne, liefern galoppierende Beats, Tempiwechsel am laufenden Band und zahlreiche Hooks. Garniert mit NWOBHM Riffs funktioniert der HC-Punk wieder bestens.

Zwar bleibt man seiner Linie treu und bietet nur im Detail neue Elemente, dafür weiß man mit seinen eigenen Trademarks umzugehen und bietet somit auch genügend Abwechslung. Das Tempo geht mit dem virtuosen „The Scumbag Grift“ nach oben, die Vocallines von Nuno Pereira sind gekonnt wie eh und je und gemeinsam mit Gitarrist Trevor Reilly liefert er sich Gesangsduelle am laufenden Band.

Dass die Herren ihre Instrumente perfekt beherrschen brauchen die Amis wohl keinem mehr beweisen und doch tun sie es in jedem einzelnen Track und sorgen schon beim Zuhören für Schweiß auf der Stirn. Da passt es, dass man es mit „Midnight Ghost“ etwas gemächlicher und melodischer angeht und auch das sonniger und rockiger gehaltene „Let It Ride“ den Fokus nochmal etwas anders legt. Und so spricht auch nichts dagegen, nach den knapp 28 Minuten auf die Repeat-Taste zu hauen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer A WILHELM SCREAM bisher mochte, wird auch dieses Album lieben. Eine weitere Machtdemonstration der Ausnahmeband, die vor allem live eine echte Macht ist.

 

Autor: Max Wollersberger

 


Tracklist „Cheap Heat“:
1. Somebody’s Gonna Die
2. The Scumbag Grift
3. Midnight Ghost
4. I Got Tunnel Vision
5. Let It Ride
6. Fell Off
7. Run.
8. Visitor: Unimpressed
9. Unsolving the Mystery
10. Poison II
Gesamtspielzeit: 27:58


Band-Links:
a wilhelm scream - cheap heatA WILHELM SCREAM - Cheap Heat

 

 

 


 

a wilhelm scream - cheap heat
A WILHELM SCREAM – Cheap Heat
LineUp:
Nuno Pereira (Vocals)
Trevor Reilly (Guitar, Vocals)
Ben Murray (Guitars)
Brian J. Robinson (Bass)
Nicholas Pasquale Angelini (Drums)
7.5
Share on: