cycles of pain
ANGRA
Cycles Of Pain
(Progressive Metal | Power Metal)

 


Label: Atomic Fire Records
Format: (LP)

Release: 03.11.2023


Wir schöpfen unsere Musik aus diesem riesigen, chaotischen, lauten kulturellen Kessel. Und unsere Songs werden aus ebendiesem Chaos geboren.

Musik zu machen und davon eventuell zu Leben war schon immer eine schwierige Geschichte. Trotzdem glaube ich, dass Bands die aus Brasilien stammen und sich dazu noch dem Rock oder Heavy Metal verschrieben haben,  es auf ihren Weg zum Erfolg noch ein bisschen härter haben. Brasilien zählt sicher zu den eifrigsten und leidenschaftlichsten Ländern, wenn es darum geht Heavy Metal in die Welt zu senden. Darum ist es dann immer wieder umso erfreulicher, wenn Bands wie ANGRA die Gitarre noch nicht ins vertrocknete Korn geworfen haben und wieder mit neuer Musik auf sich und auf das Land aufmerksam machen. ANGRA Gründer Rafael Bittencourt erklärt selbst wie es aussieht mit der Musikwelt in Brasilien:

Es ist nicht einfach, eine Band aus Brasilien zu sein“, bekräftigt ANGRA-Gründer Rafael Bittencourt. „Wir sind geografisch verstreut, unsere Wirtschaft macht es schwer in Equipment zu investieren, das Geld ist knapp. Aber unsere Kultur ist eine großartige Mischung aus verschiedenen Einflüssen und das ist das Wunderbare an ihr“, fügt er hinzu. „Wir schöpfen unsere Musik aus diesem riesigen, chaotischen, lauten kulturellen Kessel. Und unsere Songs werden aus ebendiesem Chaos geboren.“

Erschwerend dazu kommt noch, dass in den letzten fünf Jahren, die Band noch einige Herausforderung zu managen hatte und auch mit viel Schmerz umgehen musste. Bittencourts Vater verstarb, so wie auch ANGRA Gründungsmitglied Andre Matos, von Corona ganz zu schweigen. Trotzdem hat die Band aus diesen Schicksalsschlägen wieder neue Kraft geschöpft, ist daraus gewachsen und hat ihr 10. Studioalbum damit erschaffen.

In jedem der 12 neuen Songs kann man diese Zeit der Isolation, des Schmerzes und der Ungewissheit, wie es mit der Band weitergehen soll, spüren. Musikalisch ist im neuen Album alles enthalten, egal ob es sich um ein antreibendes Stück wie „Ride Into The Storm“ handelt, oder etwas Goth-Prog in sich hat wie „Dead Man On Display“. Der Titeltrack entpuppt sich als einfühlsame Ballade und „Generation Warrior“ besticht als monumentaler Power Metal Track.

Auch auf die musikalischen Wurzeln Brasiliens wird nicht vergessen. So hört man bei „Vida Seca“ typische Klänge aus dem Land, das ganze wird garniert mit einem Gastgesang des legendären brasilianischen Sängers LENINE. Apropos Gesang: Dass man Andre Matos nur schwer ersetzen konnte, war immer klar, dennoch folgte nach seinem Ausstieg im Jahr 2000 Eduardo Falaschi, der seine Aufgabe 12 Jahre sehr gut machte. 2013 kam Fabio Lione an Bord und ist seit damals das Aushängeschild bei ANGRA. Unwahrscheinlich wie er jeden einzelnen Song mit seiner Stimme veredelt. Mit „Tears Of Blood“ zeigt Lione im Duett mit Amanda Sommerville auch sein verborgenes Talent als Opernsänger.

ANGRA bietet auf „Cycles Of Pain“ eine musikalische Vielfalt, die man selten heutzutage hört. Ich schließe mit den selbstbewussten Worten von Bittencourt, die man nach Anhörung des neuen Albums nur bestätigen kann, ab:

Wir sind alle in Topform und auf dem Höhepunkt unserer Karriere“


Tracklist „Cycles Of Pain“:
1. Cyclus Doloris
2. Ride Into The Storm
3. Dead Man On Display
4. Tide Of Changes – Part I
5. Tide Of Changes – Part II
6. Vida Seca
7. Gods Of The World
8. Cycles Of Pain
9. Faithless Sanctuary
10. Here In The Now
11. Generation Warriors
12. Tears Of Blood
Gesamtspielzeit: 58:34

 


Band-Links:

ANGRA – Cycles Of Pain ANGRA – Cycles Of Pain ANGRA – Cycles Of Pain

 

 


cycles of pain
ANGRA – Cycles Of Pain
LineUp:
Fabio Lione | Gesang
Rafael Bittencourt | Gitarre
Marcelo Barbosa | Gitarre
Felipe Andreoli | Bass
Bruno Valverde | Schlagzeug
8
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