H.E.A.T - Freedom Rock
H.E.A.T
Freedom Rock
(Hard Rock)

 


Label: Edel (earMusic)
Format: (LP)

Release: 2010


Da ich noch ein bisschen zu den Kindern der 80er Jahre gehörte, kann ich mich natürlich noch an Meilensteine der Serienwelt erinnern. Und die meisten meines Alters wurden von Knight Rider, MacGyver, Airwolf oder dem A-Team geprägt und großgezogen. Ob das pädagogisch wertvoll war, sei mal dahin gestellt. Beim Einlegen der neuen CD, von, der bei uns eher unbekannten Band HEAT, wurde ich sofort in diese Zeit zurück katapultiert.

Die Musik der 6 Jungs aus Skandinavien ist zwar nicht neu, passt aber perfekt in den derzeitigen Hype der 80er. Altgediente Helden aller MÖTLEY CRÜE oder STEEL PANTHER, die ihren 2. Frühling feiern, zeigen wie es gemacht wird. HEAT passen perfekt zu der Gruppe junger Bands die diese Zeit wieder aufleben lassen wollen. Ein gutes Beispiel sind auch EUROPE, die nun wieder Konzerthallen füllen. Und wie man an anhaltender Bühnenpräsenz sieht und positiven Kritiken hört, funktioniert die Mischung aus Glamrock und moderner Härte ausgezeichnet.

„Freedom Rock“ ist das zweite Album der Jungs, aber das erste, das bei uns veröffentlicht wird. Bei den Songs „We‘Re Gonna‘ Make It“ oder „I Can’t Look The Other Way“ hätte Sylvester „Sly“ Stallone sicher seine Freude, denn der perfekte Soundtrack für Rocky 7 (Adrians Rache) wäre gefunden. Gesanglich erinnert mich Kenny Leckremo teilweise an alte RAINBOW-Zeiten mit Joe Lynn Turner am Mikro, und dieses Kompliment spricht für die Schweden. Besonders angetan hat es mir „Black Night“, das gemeinsam mit Tobias Sammet, der Stimme von EDGUY, eingesungen wurde. Ein echter Ohrwurm mit eingängiger Melodie, starker Gitarrenarbeit und einem Refrain der zum Mitsingen einlädt.

Leider finden sich auch ein paar schwächere Songs auf „Freedom Rock“, und trüben damit den Hörspaß ein wenig. Einiges klingt dann doch zu friedlich und es besteht Gefahr sich nach einigen Durchgängen satt zu hören.

Zusammenfassend kann man sagen, dass HEAT ein solides Album gelungen ist, das die Musikwelt zwar nicht aus den Angeln hebt, aber trotzdem ganz fein klingt.

 


Tracklist „Freedom Rock“:
1. We’re Gonna Make It To The End
2. Black Night (feat. Tobias Sammet)
3. I Can’t Look The Other Way
4. Shelter
5. Beg Beg Beg
6. Danger Road
7. Stay
8. Everybody Wants To Be Someone
9. Nobody Loves You (Like I Do)
10. I Know What It Takes
11. Cast Away
12. High On Love
13. Who Will Stop The Rain
Gesamtspielzeit: 45:10

 


Band-Links:

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Line Up:
Kenny Leckremo - Lead Vocals
Dave Dalone - Guitars
Jona Tee - Keyboard, Organ
Jimmy Jay - Bass
Don Crash - Drums
6.5
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