tomorrows outlook - black waves
TOMORROWS OUTLOOK
Black Waves
(Heavy Metal | Power Metal)

 


Label: Battlegod Productions
Format: (LP)

Release: 27.03.2026


Black Waves stands as TOMORROW OUTLOOK`s most complete and atmospheric release so far — a precise fusion of melodic heavy metal and traditional Power Metal.

Mit ihrem dritten Album startet die norwegische Band TOMORROWS OUTLOOK offensichtlich in eine neue Ära. 2007 wurde die Band ganz oben im Hohen Norden, in der Nähe des Polarkreises bei den Lofoten gegründet und wurde eher als Projekt bekannt. Bei den beiden Vorgängeralben (das letzte erschien vor acht Jahren), bildeten Øystein Kvile Hanssen, Andreas Stenseth an den Instrumenten und Trond Nicolaisen als Songwriter eine Konstante. Vor allem am Mikro gab es viele Gastmusiker, wie zb. Michael Kiske oder Graham Bonnet.

Auf „Black Waves“ hat erstmals nur ein Sänger alle 10 Songs eingesungen. Und Tony „Thunder“ Johannessen ist kein Unbekannter, denn er war und ist immer noch der Frontmann von THUNDERBOLT und der Maiden Tribute Band IRON MADE ‚EM. Kein Wunder, bei der Stimme, denn Tonys Stimme hat eine sehr große Ähnlichkeit zu der von Herrn Dickinson. Im Gleichklangwettbewerb rangiert er ziemlich weit vorne.

Wer jetzt glaubt, dass es sich bei TOMORROWS OUTLOOK um einen weiteren Jungfrauen-Clone handelt, irrt gewaltig. Denn außer der Stimme haben die Norweger nicht viel gemein mit der eisernen Jungfrau. Musikalisch halten sie sich mehr in der Power Metal Schiene auf als im klassischen NWOBHM. Mich erinnern sie stellenweise an MACHINE MEN aus Finnland.

In der neuen Konstellation entstand „Black Waves“, das als Konzeptalbum gehandelt wird. Wahre überlieferte Geschichten aus der arktischen Region, bilden die Rahmenhandlung, obwohl alle Songs auch einzeln funktionieren. Die Band setzt gewohnt auf ausgefeilte Arrangements, die durch Johannessen veredelt werden. „Oceans Of Sadness“, „Black Hearts And Roses In Snow“, oder „Lament Of The Damned“ können zum Reinhören empfohlen werden. Wie auch schon bei den Vorgängern gibt es zum Abschluss auf „Black Waves“ einen Coversong. „The Still“ stammt von der russischen Band ARIA, von denen auch schon auf „A Voice Unheard“ ein Song gecovert wurde. Der ursprünglich in Russisch gesungene Song, wurde erstmals ins Englische übersetzt. Bewahrt gut den Charakter des Originals, kommt aber nicht an die Version heran, die ARIA mit Udo Dirkschneider vor ein paar Jahren eingesungen hat. Kann man sich auf YouTube ruhig Mal reinziehen.

Den großen Hit wird man auf „Black Waves“ nicht finden, aber einige gute Metal Songs, die nicht so schnell ihre Farbe verlieren und längere Zeit Spaß machen.

Autor: Max Reisinger


Tracklist „Black Waves“:
1. Eventide
2. Oceans Of Sadness
3. Black Hearts And Roses In Snow
4. Black Waves
5. Silver Ghost
6. Wait For The Sun
7. Lament Of The Damned
8. When Falls The Axe
9. The Monument
10. The Still
Gesamtspielzeit: 54:01

 


Band-Links:
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TOMORROWS OUTLOOK – Black Waves
LineUp:
Tony Johannessen (Vocals)
Øystein Kvile Hanssen (Guitars)
Valentino Francavilla (Guitars)
Andreas Stenseth (Drums)
Trond Nicolaisen (Songwriting, Creative Director)
8
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