REPENTANCE - Retaliate
REPENTANCE
Retaliate
(Melodic Groove Metal)

 


Label: Noble Demon Records
Format: (LP)

Release: 17.07.2026


Jedes Mal, wenn wir das Studio betreten oder die Bühne entern, wollen wir zeigen, dass wir eine Weiterentwicklung durchmachen. Repentance ist pure, ungefilterte Energie.

Es gibt Alben, die beeindrucken durch technische Spielereien. Und es gibt Alben wie „Retaliate“, die lieber den Schädel spalten, als mit filigranen Kunststücken zu glänzen. REPENTANCE setzen auf pure Wucht, tonnenschwere Grooves und eine Hardcore-Mentalität, die sich durch jede einzelne Minute frisst. Hier wird nichts beschönigt, nichts weichgespült und schon gar nichts auf Radiotauglichkeit getrimmt.

Stattdessen liefern die Amerikaner zehn Tracks ab, die wie eine einzige Kampfansage wirken, denn sie sind kompromisslos, druckvoll und jederzeit bereit, alles niederzuwalzen, was sich ihnen in den Weg stellt.

Das kurze Intro „From Violence To Silence“ öffnet die Tür in eine düstere Klangwelt, bevor „What’s Done Is Done“ diese mit voller Wucht eintritt. Mächtige Gitarrenwände treffen auf ein unerbittliches Schlagzeug und einen Groove, der sich sofort im Nacken festsetzt. Schon hier wird klar, dass REPENTANCE genau wissen, wann Geschwindigkeit gefragt ist und wann ein tonnenschwerer Breakdown deutlich mehr Schaden anrichtet als jede Blastbeat-Attacke.

Mit dem Titeltrack „Retaliate“ erreicht das Album früh einen seiner Höhepunkte. Die Riffs schneiden messerscharf durch die Boxen, während sich Groove und Aggression perfekt ergänzen. Der Song bringt die gesamte DNA der Band auf den Punkt: moderner Groove Metal, Hardcore Attitüde und Thrash-Einflüsse verschmelzen zu einer explosiven Mischung, die live für blankes Chaos im Pit sorgen dürfte.

Unholy Guardian“ baut diese Intensität weiter aus. Zwischen walzenden Midtempo-Passagen und plötzlich explodierenden Ausbrüchen entwickelt sich ein permanenter Spannungsbogen, der den Song zu einem echten Brocken macht.

Fade Into Silence“ nimmt das Tempo stellenweise bewusst zurück, ohne auch nur eine Sekunde an Härte einzubüßen. Gerade diese kontrollierte Dynamik sorgt dafür, dass die schweren Gitarren noch mehr Gewicht entwickeln und jeder Break mit voller Wucht einschlägt.

Mit „Among The Wolves“ gibt es anschließend kein Halten mehr. Das Riffing wirkt bissig und aggressiv, während die Rhythmussektion voran schiebt. Es folgt „Annihilate“, das seinem Namen alle Ehre macht. Hier regieren kompromisslose Grooves, messerscharfe Gitarren und eine Energie, die den Song zu einem der härtesten Momente des Albums macht.

Auch „Concrete Coffin“ setzt auf maximale Schwere. Der Song lebt von seinen massiven Grooves und einer düsteren Atmosphäre, die sich immer weiter aufbaut, bevor sie sich in wuchtigen Breakdowns entlädt. „Bleeding Out“ bringt anschließend etwas mehr Melodie ins Gesamtbild, ohne den Druck aus dem Kessel zu lassen. Vielmehr entsteht ein Kontrast, der das Album auflockert und gleichzeitig dessen emotionale Seite stärker hervorhebt.

Den Schlusspunkt setzt „Blood Of The Earth“, das noch einmal alle Stärken von REPENTANCE bündelt. Gewaltige Gitarren, ein voran schreitender Rhythmusfundament und eine Atmosphäre, die den Hörer mit einem letzten Schlag in die Magengrube verabschiedet. Ein Finale, das den Kreis konsequent schließt und das Album mit Nachdruck beendet.

Besonders beeindruckend ist dabei, wie geschlossen „Retaliate“ wirkt. Die Songs greifen nahtlos ineinander, ohne sich gegenseitig zu kopieren. Jeder Track besitzt seinen eigenen Charakter, gleichzeitig zieht sich der massive Groove wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Die Produktion liefert den passenden Rahmen, denn er ist gewaltig, modern und druckvoll, ohne der Musik ihre Ecken und Kanten zu nehmen. Die Gitarren besitzen ordentlich Biss, der Bass verleiht den Songs zusätzliches Gewicht und das Schlagzeug hämmert mit einer Wucht, die den Hardcore-Einschlag jederzeit spürbar macht.

Mit „Retaliate“ liefern REPENTANCE kein „nebenbei Werk“, sondern einen kompromisslosen Brocken Groove Metal, der seine Wurzeln tief im Hardcore verankert hat. Statt auf Effekthascherei setzt die Band auf ehrliche Härte, eingängige Riffs und Songs, die sich mit jedem Durchlauf tiefer ins Gedächtnis brennen.

Autorin: Bianca Ully


Tracklist „Retaliate“:
1. From Violence To Silence
2. What’s Done Is Done
3. Retaliate
4. Unholy Guardian
5. Fade Into Silence
6. Among The Wolves
7. Annihilate
8. Concrete Coffin
9. Bleeding Out
10. Blood Of The Earth
Gesamtspielzeit: 32:20

 


Band-Links:
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REPENTANCE - Retaliate
REPENTANCE – Retaliate
LineUp:
Adam Gilley (Vocals)
Shaun Glass (Guitars)
Eric Burns (Guitars)
Eric Karol (Bass)
Brandon White (Drums)
7.5
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