Fucked Up - Year Of The monkey
FUCKED UP
Year Of The Monkey
(Indie Rock | HC Punk| Noiserock)

 


Label: Tankcrimes
Format: (LP)

Release: 05.06.2026


Und weiter geht es mit dem zweiten Teil der Grass Can Move Stones Trilogie, der sogleich den Faden vom im Dezember 2025 erschienen „Year Of The Goat“ aufnimmt.

FUCKED UP ist ja schon seit jeher bekannt für seine innovative Interpretation von Hardcore Punk, dem sie auf ihren vergangenen Alben eigentlich nie irgendwelche Grenzen auferlegt haben. Und so hat es auch nicht wirklich verwundert, dass die Kanadier*innen die Fortsetzung und gleichsam das Finale ihrer „Zodiac“ – Albumserie ankündigten. Im Zuge dessen sollen im Laufe eines Jahres drei Doppel-Alben erscheinen. Mit „Year Of The Monkey“ liegt uns hier nun der Mittelteil der angekündigten Reihe vor.

Als quasi Erzähler fungieren wie schon auf „Year Of The Horse“ Damian Abraham und Tuka Mohammed, begleitet von einer schier unglaublichen Liste an Gaststimmen. Die allein schon aus logistischer Sicht beeindruckt. So sind unter anderem: John Brannon (NEGATIVE APPROACH), Walter Schreifels (QUICKSAND, GORILLA BISCUITS, YOUTH OF TODAY), Keith Morris (CIRCLE JERKS, OFF!), Jake Bannon (CONVERGE) oder auch der legendäre Chris Colohon (CURSED).

Die vier Songs verteilt auf vier Vinyl-Seiten bringen es auf weit über 100 Minuten Spielzeit. Die Kanadier*innen verlangen ihrer Hörer*innenschaft also auch auf „Year Of The Monkey“ so einiges ab und pfeifen sympathisch wie eh und je auf eigentlich alle Konventionen. Wie schon die illustre Gästeliste erahnen lässt, stehen diesmal die Stimmen ob Solo oder in Chören im Vordergrund. Musikalisch bewegt man sich wieder, ebenfalls ohne jegliche Scheuklappe, zwischen Ambient, Indie Rock, stampfenden HC Punk und in „Monkey Meets The Dragon“ packt man gar die Metalkeule aus.

Natürlich sind die vier Tracks am Ende auch wahnwitzig aufgeblasen und sprudeln nur so vor Ideen und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Im Gegenteil der Affe erweist sich dann doch näher dem Menschen als die Ziege und so ist „Year Of The Monkey“ dann doch zugänglicher. Man darf gespannt sein, was für einen Schlusspunkt FUCKED UP dann mit „Year Of The Rooster“ setzen.

Autor*in: David Zuser


Tracklist „Year Of The Monkey“:
Side A: Looking For Heaven And Not Finding It
Side B: Before Us Tigers Stood
Side C: Monkey Meets The Dragon
Side D: Empty Is the Hand
Gesamtspielzeit: 104:19


Band-Links:
Year Of The Monkey FUCKED UP - Year Of The Monkey Year Of The Goat FUCKED UP - Year Of The Monkey

 

 


Fucked Up - Year Of The monkey
FUCKED UP – Year Of The Monkey
LineUp:
Damian Abraham (Vocals)
Mike Haliechuk (Leadgitarre, Vocals)
Sandy Miranda (Bass)
Josh Zucker (Gitarre)
Jonah Falco (Drums)
8
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