sinner boom bang goodbye
SINNER
Boom Bang Goodbye
(Heavy Metal | Hard Rock)

 


Label: Reigning Phoenix Music
Format: (LP)

Release: 31.07.2026


The last one turns off the lightsMat Sinner

1982 hat sich Mat Sinner sicherlich nicht einmal erträumen lassen, welchen Erfolg seine damals, nach eigenen Namen gegründete Band, erzielen wird. SINNER wurde über vier Dekaden eine Institution im Hardrock, die man sich heutzutage nicht mehr wegdenken kann. Mit 60 zieht der in Stuttgart geborene Matthias Lasch, wie er mit bürgerlichen Namen heißt, jetzt einen Schlussstrich. „Boom, Bang, Goodbye“ nennt sich das Abschiedswerk von SINNER und beinhaltet elf neue Song die nur so strotzen vor Energie und Rock.

Aber SINNER wären nicht SINNER, wenn das letzte Album ein nostalgischer Abgesang wäre. Eher kommt einem „Boom Bang Goodbye“ vor als wäre es ein energiegeladenes Erstlingswerk einer neuen Band, die alles in eine Schale wirft. Es stehen natürlich, wie eh und je, die kraftvollen Gitarren und die eingehenden Refrains an erster Stelle. Wenn man sich in die Texte einhört, wird einem aber klar, dass hier ein gestandener Musiker am Werk ist. Der Opener „Dreams Can Come True“ zum Beispiel, erzählt über die Hoffnungen, Träume und das Festhalten an diesen, die jeder Musiker am Anfang seiner Karriere und auch noch während seiner späteren Laufbahn hat. Der Song gibt textlich auch schon die emotionale Richtung des Albums etwas vor. Mat Sinner (u.a. auch PRIMAL FEAR) verarbeitet auch in den restlichen 10 Songs selbst erlebtes und verarbeitet persönliches in Songs wie „Wait“, „Turn The Page“ oder Leave it All Behind“. Emotional geht es bei „All Night Long“, einem Song in dem es um die goldenen Tage des Rocks ging. Auch „Born To Run“ und „Road To Remember“ schlagen in dieselbe Kerbe. Etwas härter und Riff-lastiger geht es bei „Hellbreaker“ und „Under The Moonlight“ zur Sache.

Um das ganze gesanglich auf Schiene zu bringen, hat sich Herr Sinner ein kleine Who is Who der Hardrock und Metal Szene eingeladen, So geben sich keine geringeren wie Ronnie Romero (RAINBOW), Michael Bormann, Michael Sadler (SAGA), Björn „Speed“ Strid (SOILWORK) und Erik Mårtensson (ECLIPSE) die Klinke, ähh das Mikro in die Hand und verleihen den einzelnen Songs ihre eigene Handschrift.

„Boom, Bang, Goodbye“ ist ein gelungenes Abschiedswerk geworden, das hoffen lässt, dass es SINNER mit dem Ende genauso ernst nehmen wie die ROLLING STONES, SCORPIONS und zig anderen Bands die schon vor Jahren aufgehört haben.

Autor: Max Reisinger


Tracklist „Boom Bang Goodbye“:
1. Dreams Can Come True
2. Wait
3. Leave It All Behind
4. All Night Long
5. Are You Ready?
6. Born To Run
7. Hellbreaker
8. Turn The Page
9. Road to Remember
10. Under The Moonlight
11. Power
Gesamtspielzeit: 42:55

 


Band-Links:
SINNER - Boom Bang Goodbye SINNER - Boom Bang Goodbye

 

 

 

 

 

sinner boom bang goodbye
SINNER – Boom Bang Goodbye
LineUp:
Mat Sinner - Vocals, Bass
Jim Müller - Guitars
Alex Scholpp - Guitars
Lisa Müller - Keys
Moritz Müller - Drums
Guests:
Michael Bormann- Vocals
Ronnie Romero - Vocals
Björn „Speed“ Strid Vocals
Michael Sadler - Vocals
Erik Mårtensson - Vocals
Renan Zonta - Vocals
Mathias “Don” Dieth - Guitars
Magnus Karlsson - Guitars
Mathias Dieth - Guitars
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