FILTH - Death Exhibition
FILTH
Death Exhibition
(Death Metal)

 


Label: Me Saco Un Ojo Records
Format: (LP)

Release: 11.09.2026


Ziemlich genau ein Jahr nach ihrem Debüt „Time To Rot“ sind FILTH mit dem Nachfolger aus den sumpfigen Gebieten Schwedens zurückgekehrt. „Death Exhibition“ macht auf den Millimeter genau dort weiter, wo die Schweden letztes Mal nach einer knappen halben Stunden aufgehört hatten.

Der Sound ist matschig, dreckig und roh durch und durch. Die Gitarren fräsen sich einem direkt ins Stammhirn und wechseln sich mit den Drums im Mid-Tempo und Highspeed-Bereich ab. Und von ganz unten, unter all dem Schlamm und Dreck, kommt dann das gurgelnde Growling im Caveman Stil her. Alles zusammen ist das eine wirklich tief gestimmte und brutale Angelegenheit.

Nach kurzem Intro bolzen „Split Casket“, „Buried Alive” und “Born A Corpse” im heftigsten Oldschool Death Metal aus den Boxen. Das Riffing geht teils groovig direkt in die Knochen und sofort hat man AUTOPSY, alte IMMOLATON oder UNDERGANG als Vergleiche parat. Immer wieder schaffen es FILTH mit winzigen Details zu überraschen, wie dem wirklich großartig eingesetzten Solo in „Buried Alive“. „…Inhumed…“ sowie sein späteres Gegenstück „…Exhumed…“ setzen plötzlich und unerwartet ein Ausrufezeichen, dass neben all dem Oldschool Gedresche hier wirklich drei Leute mit einem Plan an das Album herangegangen sind.

Nach fünf Songs voll auf die Zwölf nimmt das erstgenannte instrumentale Stück den Fuß komplett vom Gas. Der beginnende Basslauf zieht direkt in den Bann bevor die Gitarren im Doom verhaftet einsetzen. Der Song entwickelt fast einen Sog und zieht einen tiefer und tiefer mit sich in die Unterwelt. „…Exhumed…“ markiert den Gegenpunkt dazu. Auch hier präsentieren sich FILTH zurückgenommen, schaffen es aber eine unheimlich beklemmende und düstere Atmosphäre zu schaffen. Die Idee in den beiden Instrumentals dem Bass alle Aufmerksamkeit zu geben ist so mutig wie genial.

Der Rest ist dann pure Gewalt und Härte. Und das macht einfach grandios Spaß. „Death Exhibition“ ist ein Schritt nach vorne und zeigte eine Band im Oldschool verhaftet, die sich nicht scheut eigene Schritte zu machen und neue Facetten hinzuzufügen.

Autor: Michael Wimmer


Tracklist „Death Exhibition„:
1. Intro
2. Split Casket
3. Buried Alive
4. Born A Corpse
5. Mental Butchery
6. …Inhumed…
7. Sadistic Ways
8. Death Exhibition
9. …Exhumed…
10. Rotted Life
Gesamtspielzeit: 34:35


Band Links:
 FILTH - Death Exhibition

 

 

 


FILTH - Death Exhibition
FILTH – Death Exhibition
LineUp:
Per (Drums, Vocals)
Ismael (Guitars)
Sebastian (Guitars, Bass)
7.5
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