ravenspell - obsidian king
RAVENSPELL
Obsidian King
(Heavy Metal)

 


Label: Fighter Records
Format: (LP)

Release: 12.03.2026


A new metal force has arisen in the lands of the frozen north!

Die aus Kanada stammende Metalcombo RAVENSPELL legt uns mit „Obsidian King“ ihr Debut vor. Nicht nur, dass sich die Bandmitglieder mit lustigen Namen (Corvax Crowhammer, Ravok Blackwing) wie in den 80er geben, sie frönen auch dem Metal aus dieser Zeit. Leider aber nur den, den man in den 80er lustig und innovativ fand, dann aber auch wieder so schnell vergaß, als wie er gespielt wurde. Unzählige Bands habe ich mir damals angehört und gekauft. Leider hatte sehr viel davon nur eine kürzere Lebensdauer als ein Eiswürfel auf einer heißen Herdplatte.

Irgendwie schlägt RAVENSPELL in die gleiche Kerbe. Die 10 Songs sind zwar sauber produziert und bieten teilweise auch gute Ansätze („God The Watcher“, „Onward We March“, Book Of The Dead) aber es klingt alles nach Einheitsbrei. Mir fehlt die Abwechslung und das liegt nicht nur am Instrumententeil, auch Sänger Alisander the Seer (geht’s noch a bissl bescheuerter? Ja doch, es geht – Volpale The Ravenous) kann zwar ein- zweimal ordentlich schreien, aber damit ist sein Gesangstalent scheinbar ausgeschöpft! Hat man die ersten drei Songs gehört, kennt man auch bereits den Rest des Albums. Es fehlt einfach die Abwechslung, bis auf „Relentless“ und „Battle Axe Apocalypse“ aber leider geht es hier in die komplett falsche Richtung. Zwei Songs, die mir so richtig auf den Sack gehen und mich schnellstens zum Ende kommen lassen. Das Ende ist mit „Attila“ betitelt und besticht mit Akustikgitarrenintro und einer doomigen Grundlage. Ich bezeichne den letzten Song als das Highlight von „Obsidian King“.

Gute Ansätze wären gegeben, aber die müssen noch um einiges verfeinert und ausgearbeitet werden. Mehr Songs in der Art von „Attila“ würden beim nächsten Album sicherlich hilfreich sein. Da es sich um das Debut von RAVENSPELL handelt und dieses keinen Komplettausfall darstellt, kann man ja die Hoffnung haben, dass sich die Band noch weiterentwickelt und man der Aufforderung des Labels nachkommen kann: „Join the Black Feather Legion and be there at the start of legend“

Autor: Max Reisinger


Tracklist „Obsidian King“:
1. God The Watcher
2. Onwards We March
3. Book Of The Dead
4. Warriors 9 To 5
5. Obsidian Wing
6. Hellstorm
7. Raise Hell
8. Relentless
9. Battle Axe Apocalypse
10. Atilla
Gesamtspielzeit: 40:21

 


Band-Links:
ravenspell - obsidian king

 

 


ravenspell - obsidian king
RAVENSPELL – Obsidian King
LineUp:
Alisander The Seer
Ravok Blackwing
Corvax Crowhammer
Volpale The Ravenous
6
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