dark heart - evolution
DARK HEART
Evolution
(Melodic Rock)

 


Label: Pride & Joy
Format: (LP)

Release: 27.03.2026


Wer kennt sie nicht, die britische NWOBHM-Band DARK HEART? Ich zum Beispiel. Bereits in den frühen 80ern wurde die Band gegründet und brachte 1984 ihr Debüt „Shadows Of The Night“ heraus. Es folgten laut Label sehr viele Liveauftritte und bevor das komplette Potential ausgeschöpft werden konnte und ein zweites Album entstand, löste sich die Band auch schon wieder auf.

Angeblich, weil die Ära des NWOBHM sich langsam dem Ende näherte. Das nenn ich mal die Flinte ins Korn werfen. Gründer und mittlerweile einziges Originalmitglied Alan Clark wechselte von der Gitarre zum Gesang und gründete die mir ebenfalls unbekannte Band CHANGE OF HEART. Aufgrund der neuen Band erinnerten sich die Fans auch wieder auf DARK HEART und so entstand nach scheinbar größerem Drängen 2021 das Album „Dark Heart“. Für dieses holte sich Clark seinen langjährigen Partner aus verschiedenen Projekte Gitarristen Nick Catterick an Bord. Der Stil ging aber vom NWOBHM weg und lag mehr im Bereich Melodic Rock und AOR. Besetzung (Pete Newdeck an den Drums, wie auch Josh ‘Tabbie’ Williams am Bass sind auf dem neuen Album wieder als Extra Special Guests gelistet und zu hören) und Stil sind auch auf „Evolution“ gleichgeblieben und so ist das 3. Studioalbum in über 40 Jahren sehr gelungen.

Obwohl die Melodik überwiegt, hat man sich nicht ganz vom NWOBHM verabschiedet. Das hört man am Opener „Light The Flame“ oder dem Rocker „Cold Winter“. „End Of Tomorrow“ trifft die Hymnenebene perfekt. „Hands Of Fate“ überzeugt mit sehr eingängiger Melodie und „Ride The Highway lässt mich an die beiden verstorbenen irischen Musiker Moore und Lynott denken. Jeder einzelne Song der elf Stücke hat seine Momente. Das Zusammenspiel von Gitarre und Keys harmoniert in jedem einzelnen. Man kann auch sagen, dass die Entscheidung von Clark sich dem Gesang zu widmen, ein gute war. Kraftvoll und immer Punkt ist dazu meine Meinung.

„Evolution“ macht Lust darauf, sich auch das Vorgängeralbum und natürlich die Wurzel aus 1984 anzuhören. Da könnte es noch die eine oder andere Perle zu entdecken geben.

Autor: Max Reisinger


Tracklist „Evolution“:
1. Light The Flame
2. Cold Winter
3. End Of Tomorrow
4. Hands Of Fate
5. Spread Your Wings
6. Ride The Highway
7. You And I
8. Life To Crucify
9. Eyes Of Light
10. Mortality
11. Burned
Gesamtspielzeit: 58:01

 


Band-Links:

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dark heart - evolution
DARK HEART – Evolution
LineUp:
Alan Clark (Vocals, Keys)
Nick Catterick (Guitars, Keys)
Pete Newdeck (Drums)
Josh ‘Tabbie’ Williams (Bass)
8
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