SHOW ME THE BODY – Alone Together
SHOW ME THE BODY 
Alone Together
(Post Hardcore | Noise)

 


Label: Loma Vista Recordings 
Format: (LP)

Release: 10.07.2026


Es hat sich ja mit den letzten Stand-Alone Singles, wie beispielsweiße „Stomach“, welches gemeinsam mit den großartigen HIGH VIS aufgenommen wurde, abgezeichnet, dass SHOW ME THE BODY nun deutlich eingängiger am Werke sind als noch in der (jüngeren) Vergangenheit. Wusste das Post-Hardcore Trio doch mit experimentellem, wie mitunter sperrigem Sound, zwar zu glänzen, aber auch zu fordern.

Zeigen sich im Intro „Overture“ noch die HipHop Einflüsse recht offen, drückt dann „Eat For Peace“ mit treibendem Bass gewaltig und mit überraschend straightem Hardcore-Sound nach vorne und so schnörkerlos klangen SHOW ME THE BODY wohl noch nie. Und diese neue Eingängigkeit steht der Band, rum Mastermind Julian Cashwan Pratt, hervorragend. Und so folgen mit dem fast metallischen „No God“, sowie „Good Time“ gleich zwei weitere kompromisslose Brecher.

SMTB, wie sich die Truppe auch abkürzt, zerrt den Post-Hardcore auf “Alone Together” gnadenlos auf die Tanzfläche, und so wird es wohl beim pumpenden Bass von „Dance In The USA” kaum jemand mehr schaffen still zu halten.

„Do What’s Right (Happy)“ nimmt dann erstmals das Tempo ein wenig raus, und lässt die Hörer*innen kurz durchschnaufen, bohrt sich aber mit seinem hypnotischen Sog dennoch in die Gehörgänge und hat eigentlich das Zeug zum (Alternative) Radiohit. Und auch „See You Again“ bleibt eher auf der nachdenklichen Seite, bis „Mileage“ wieder, auch aufgrund des treibenden Schlagzeugspiels, das Tempo anzieht und mit seiner noisigen Note gar an eine Hardcore-Version von THE JESUS LIZARD erinnert.

Bei „Trust“ packt Julian Pratt dann auch endlich wieder das Banjo aus, dessen Sound durch eine mächtige Bassline im Hintergrund noch deutlich hervorgehoben wird. Der abschließende Titeltrack setzt dann einen zornigen Schlusspunkt unter ein Album, das zwar fordert, aber das man 2026 wohl gehört haben muss. Am 22. Juli übrigens mit DEAFHEAVEN in der Arena Wien auch live zu erleben.

“Alone Together” zeigt eine unkonventionelle, wie sich immer weiterentwickelnde ,Band auf dem (vorläufigen) Zenit ihres Schaffens. SHOW ME THE BODY werden sich mit dem zugänglicheren Ansatz mit Sicherheit in die Herzen vieler neuer Fans spielen, verdient hätten sie es ohnehin schon lange.

Autor*in: David Zuser


Tracklist „Alone Together“:
1. Overture
2. Eat For Peace
3. No God
4. Good Time
5. Dance In The USA
6. Do What’s Right (Happy)
7. Interlude
8. See You Again
9. Mileage
10. New Line
11. Trust
12. Finale
13. Alone Together
Gesamtspielzeit: 37:02

 


Band Links:
show me the body - aloneshow me the body - alone

 


 

SHOW ME THE BODY – Alone Together
SHOW ME THE BODY – Alone Together
LineUp:
Julian Cashwan Pratt (Vocals, Guitar, Banjo, Programming)
Haalan Steed (Bass, Programming)
Nijol Benjamin (Drums, Percussions)
9.5
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