FLESHCRAWL – Epitome Of Carnage
FLESHCRAWL
Epitome Of Carnage
(Death Metal)

 


Label: Reigning Phoenix Music
Format: (LP)

Release: 12.06.2026


Manchmal braucht es einfach seine Zeit. Sieben Jahre nach „Into The Catacombs Of Flesh” melden sich die bayrischen Urgesteine FLESHCRAWL wieder zurück. Nach dem Tod des Sängers Sven Gross war die Zukunft des Fünfers ungewiss. Das einzige verbleibende Gründungsmitglied Bastian Herzog versammelte aber eine illustre Truppe um sich und zeigt mit „Epitome Of Carnage“, dass die Band nach wie vor zur Speerspitze des deutschen Death Metal gehört.

Stilistisch hat sich de facto nichts verändert. FLESHCRAWL sind tief verwurzelt im Oldschool Death Metal europäischer, und somit vor allem schwedischer, Prägung. Die Gitarren sägen dahin und der D-Beat dominiert an den Drums, während Borisz Sarafutgyinov als der neue Mann am Mikro giftig und schön kehlig growlt.

Der Opener „Blood Dominion“ geht gleich in die vollen. Das Tempo ist hoch, der Groove allgegenwärtig und Bastian Herzog treibt den Rest der Mannschaft gehörig vor sich her. Die Drums sind der integrale Part aller Songs. Präzise und wahnsinnig kraftvoll gespielt ist der rhythmische Unterbau in Verbindung mit Manu Markowski  am Bass perfekt gegeben. Neben dem schon erwähnten ersten Song ist mit „Commited To Suffer“ ein zweiter Hochgeschwindigkeitstrack auf dem Album zu finden, der die Frisur gehörig nach hinten bügelt. Doch gerade der Abwechslungsreichtum macht „Epitome Of Carnage“ als Album so interessant. In „Embers Of Wrath“ wird es durch coole Gitarrenleads atmosphärisch spannend, während Songs wie „Chapel Of Guts“ und „Path Of Thorns“ großartige Doom Anleihen mitbringen.

„Grave Messiah“ und „Reign Forever“ sind fantastische schwedische Death Brecher in Reinkultur. Simpel aber einfach nur groovig macht das schon gehörig Spaß. Wenn FLESHCRAWL mit „Rebuilt From Flesh“ und „Orphan God“ einfach so zwei typische Oldschool Brecher nachschieben, ASPHYX schielen gehörig um die Ecke, dann merkt man spätestens, dass große Vertreter des Genres am Werk sind.

Die deutschen Legenden zeigen auf „Epitome Of Carnage“ eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Die neue Truppe um Bastian Herzog wirkt wahnsinnig eingespielt und motiviert. Da wird in den nächsten Jahren noch so einiges an Highlights folgen, davon ist auszugehen. Tolles Comeback.

Autor*in: Michael Wimmer


Tracklist „Epitome Of Carnage“:
1. Blood Dominion
2. Chapel Of Guts
3. Grave Messiah
4. Embers Of Wrath
5. Committed To Suffer
6. Reign Forever
7. Chronicles Of Bloodshed
8. Rebuilt From Flesh
9. Orphan God
10. Path Of Thorns
11. Heralds Of Death
12. Of Fire and Flesh
Gesamtspielzeit: 48:15

 


Band-Links:

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FLESHCRAWL – Epitome Of Carnage
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LineUp:
Borisz Sarafutgyinov (Vocals)
Christian Kalbrecht (Guitars)
Apu Justin Reisch (Guitars)
Manu Markowski (Bass)
Bastian Herzog (Drums)
8
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