
Of Beasts And Plagues
(Heavy Metal)
Label: Cosmic Fire Records
Format: (LP)
Release: 19.06.2026
Also die Info darüber sehe ich leider etwas anders…
Es gibt jede Menge Bands, die in den 80ern entstanden und wieder verschwunden sind und auf die sich so mancher freut, wenn es eine überraschende Reunion gibt. AXEMASTER gehören leider nicht dazu. Die aus Kent, Ohio stammende Band hat ihr Debüt „Blessing In The Skys“ 1987 auf den Markt geworfen. 1990 war dann nach dem zweiten Album „Death Before Dishonor“ auch schon wieder Schicht im Schacht. 2015 dann die Rückkehr mit einem weiteren Langspieler und dann war nochmal Schluss nachdem die Amis ihr viertes Album veröffentlichten. So versuchen sie es schon zum fünften Male, wobei man zwei Mal unter anderem Namen startete. Ob das eine gute Idee war? Viele werden sich jetzt nämlich bereits denken: „AXEMASTER? -noch nie gehört!“, und es ist auch nicht sehr verwunderlich, wenn man sich jetzt neun Jahre nach dem letzten Aus der Band ihren neusten Versuch anhört.
Selten musste ich mir eine nervigere Platte als „Of Beasts And Plagues“ anhören. Müsste ich nicht eine Kritik darüberschreiben, hätte ich dieses Machwerk schon nach der Hälfte in die Tonne getreten und mich Schönerem und Angenehmeren zugewandt. AXEMASTER würden eine gute Jazzcombo abgeben, denn in diesem Genre habe ich auch immer das Gefühl, dass hier jeder gegen jeden spielt. Das beherrscht die Band perfekt. Irgendwie passt hier nichts zusammen. Monotones getrommle im Hintergrund, überladende Gitarrensoli, die von Seite auf die eindreschen und die Stimme macht das Axtblatt auch nicht scharf. Sänger Geoff McGraw kämpft sich ohne Höhen und Tiefen durch die 12 Songs und tut sein Bestes dazu noch mehr Scharten in die abgenutzte Klinge zu singen. Die ersten sieben Songs sind noch mit einem leichten Sedativum zu überstehen, ab Song Nummer acht kippt das Ganze und dem Hörer droht eine Überdosis. „Dealers“ & „Danse Macabre“ bilden das Duo Infernal und sind die Höhepunkte dieses Nervenspektakels.
Wer dieses Album ohne größere Schäden übersteht, dem gebührt mein ganzer Respekt. Ich bin froh, dass ich mir „Of Beasts and Plagues“ nicht nochmal antun muss.
Tracklist „Of Beasts And Plagues“:
1. The Plagues Among Us….
2. Murder of Crows
3. The Dark Side
4. Kissed With a Fist
5. Clinging to Life
6. Terrortory
7. Forsaken II
8. Dealers
9. Danse Macabre
10. Machine
11. Dagon Rising
12. Shadows Cast
Gesamtspielzeit: 55:39
Band-Links:
