todd la torre rejoice the suffering
TODD LA TORRE
Rejoice The Suffering
(Heavy Metal | Progressive Metal)

 


Label: ROAR! Rock Of Angels Records
Format: (LP) (Re-Release)

Release: 2021 | 21.04.2023


Bereits 2021 veröffentlichte der stimmgewaltige TODD LA TORRE, der ja in die riesigen Fußstapfen von Geoff Tate bei QUEENSRYCHE stieg und diese überraschend gut ausfüllte, sein erstes Solo-Album „Rejoice The Suffering“. Ich muss zugeben, dass das Album – und eigentlich generell, dass es ein Solo-Schaffen von Todd gibt – komplett an mir vorbeigegangen ist. Das mag an dem mir ebenfalls unbekannten Label Rat Pak, über das die Platte erschien, liegen. Also gut, dass das Stück nun vom griechischen Label ROAR! Nochmal unter die Leute gebracht wird.

Das Projekt startete der Amerikaner mit Craig Blackwell, ein Multiinstrumentalist und in diesem Fall auch Produzent aus Amerika, der auch die Band DISCIPLES OF MAYHEM betreibt. Außerdem sitzt hier Todd auch höchstpersönlich hinter den Drums, was er teilweise für QUEENSRYCHE ja auch schon tat, als Scott Rockenfield bei „The Verdict“ ja ausfiel.

So weit so gut, doch wie klingt das Teil nun? Da Mister La Torre ja einst bei CRIMSON GLORY Fronter war, ist der Mann dem Heavy Metal ja nicht abgeneigt und so klingt vieles auf der Platte nach straightem Heavy Metal, samt Ripper-Kopfstimme, aber auch die nötige Prise Prog ist vorhanden, um den Kreis zu zurück zu QUEENSRYCHE zu schließen. Dennoch ist das Material überaus vielseitig und so dürfen auch ein paar Thrash-Anleihen wie in „Pretender“ statfinden, während das meiste Material den Fokus zwischen klassischem Metal und Prog, je nach Bedarf, in die jeweilige Richtung verschiebt. So bleibt das Material auch stets spannend und wird durch diverse Keys noch mit gelungener Atmosphäre unterstrichen. Auch eine Ballade in Form von „Crossroad To Insanity“ darf hier nicht fehlen, damit der Meister seine Stimme auch wirklich ausreizen darf.

Die Frage, warum TODD LA TORRE sein erstes Solo-Album anging, ist einfach beantwortet. Man möge vielleicht meinen, der Mann hatte im Lockdown einfach Zeit, aber ich finde, dass „Rejoice The Suffering“ sich eher so anfühlt, als hätte er einiges an Kreativität in sich, die er halt einfach nicht mit der Linie von QUEENSRYCHE vereinbaren konnte. Das Debüt vermag nun keine großen Neuheiten im Genre bringen, funktioniert aber wunderbar und zeigt, wie vielseitig Todd ist, wenn er auch die Chance dazu hat, sowohl stimmlich, als auch musikalisch.


Tracklist „Rejoice The Suffering“:
1. Dogmata
2. Pretender
3. Hellbound And Down
4. Darkened Majesty
5. Crossroad To Insanity
6. Critical Cynic
7. Rejoice In The Suffering
8. Vexed
9. Vanguards Of The Dawn Wall
10. Apology
11. Fractured (Bonus)
12. Set It Off (Bonus)
13. One By One (Bonus)
Gesamtspielzeit: 46:33

 


Band-Links:

TODD LA TORRE - Rejoice The Suffering TODD LA TORRE - Rejoice The Suffering

 


TODD LA TORRE - Rejoice The Suffering
TODD LA TORRE – Rejoice The Suffering
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