SIRENIA - The Seventh Life Path
SIRENIA
The Seventh Life Path
(Symphonic Metal)

 


Label: Napalm Records
Format: (LP)

Release: 08.05.2015


SIRENIA wurde 2001 vom Ex-TRISTANIA-Mitglied Morten Veland gegründet. SIRENIA stammen aus Norwegen, sind Vertreter des Symphonic/Gothic Metal und waren immer sehr fleißig was das Produzieren von Alben betrifft. Sie treten auch häufig live auf, sodass sie vielen ein Begriff sind. Nun steht Album Nummer sieben am Start und trägt den Titel „The Seventh Life Path“ – davon möchte ich hier berichten.

Mit einem sehr bombastischen Intro namens „Seti“ wird man auf die musikalische Reise vorbereitet, auf die man von SIRENIA in der folgenden Stunde geführt wird. Beinahe futuristisch beginnt „Serpent“, bei dem zum ersten Mal die sehr schöne Stimme von Sängerin Ailyn erklingt, die stellenweise von tiefem Growling begleitet wird. Nicht minder bombastisch geht es bei „Once My Light“ zur Sache – einem sehr angenehmen und eher ruhigen Track, der sehr gut ins Ohr geht. Dazu gibt es im Background auch Chorales zu vernehmen, was die Sache noch zusätzlich intensiviert. Bei „Elixir“ folgt ein abrupter Stilwechsel – die Musik ist zwar immer noch sehr intensiv melodisch aber der Gesang wird hier von Morten Veland übernommen und variiert zwischen tiefem Growling und dunklem Klargesang und Ailyn ist nur kurz zu hören. Mit einem Männerchor beginnt „Sons Of The North“ und auch sonst ist dieser flott gespielte Track von Männergesang dominiert, der zwischendurch ganz schön schaurigen Sound annimmt – fast zum Fürchten! Auch „Earendel“ ist von dynamischerer Machart und es ist ein Duett von Morten und Ailyn mit einigen netten musikalischen Ideen, wie etwa einem Ziehharmonika-Intermezzo. „Concealed Disdain“ beginnt mit rasanten Keyboardklängen und diese Spielweise ist durchgehend die Basis für diesen eher harten Track – trotz des sehr hohen Gesanges. Von ähnlicher Machart ist auch „Insania“ und auch „Contemptuous Quitus“ startet mit sehr harten Gitarrenriffs, die einen ziemlich starken Kontrast zum hohen Gesang bilden, aber doch sehr gut dazu passen. Den Abschluss bildet „Tragedienne“ – eine äußerst klangvolle Ballade die sehr angenehm anzuhören ist.

Es gibt ja sehr viele Female-Fronted Symphonic Metal Bands, aber SIRENIA heben sich in vielerlei Hinsicht davon ab. Sehr oft wird düsteres Growling mit dem hohen Gesang verbunden und auch die grundlegende Musik ist oft von ziemlich harter Machart – ergänzt von symphonischem Background. So wird das Album niemals eintönig und es ist auch durchaus für Freunde des melodischen Death Metal geeignet, die nichts gegen Frauengesang haben.


Tracklist „The Seventh Life Path“:
1. Seti
2. Serpent
3. Once My Light
4. Elixir
5. Sons Of The North
6. Earendel
7. Concealed Disdain
8. Insania
9. Contemptuous Quitus
10. The Silver Eye
11. Tragedienne
Gesamtspielzeit: 67:50


www.sirenia.no

SIRENIA - The Seventh Life Path
SIRENIA – The Seventh Life Path
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