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GRYMHEART
Hellish Hunt
(Power Metal | Folk Metal | Melodic Death Metal)

 


Label: Scarlet Records
Format: (LP)

Release: 22.09.2023


Schon viele Bands haben versucht, mehrere Genres, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, zu verbinden und sind kläglich gescheitert, doch so manch Truppe hat es geschafft, daraus ein ganz eigenes Genre zu machen. So schafften es einst ENSIFERUM mit ihrem legendären „Iron“ Album Folk-, Power, und Death Metal unter einen Hut zu bringen, ehe sich Jari Mäenpää in Richtung Epic Melo-Death mit WINTERSUN verabschiedete und die Band den Power Metal wieder bis zum letzten Werk drastisch reduzierte. Warum diese Geschichte? Weil die Herren von GRYMHEART aus Ungarn sich an selbiger Kombination versuchen und dadurch nicht selten an die finnischen Veteranen erinnern.

Das Debüt heißt „Hellish Hunt“ und beginnt furios mit einem gelungenen Stück Melodic Death, das aber auch leichte Black Metal-Wurzeln vermuten lässt, was vor allem am keifend-rauen Gesang von Gabriel Blacksmith liegt, aber eben auch folkige Melodien gepaart mit Power Metal Riffs liefert. Klingt schon mal gelungen, und auch das mit akustisch-folkigen Gitarren startende „Hellbent Horde“ macht Spaß. Da merkt man schon, dass die Herren im Studio richtig Freude am Komponieren und Aufnehmen hatten, und die Songs auch live sicher wunderbar funktionieren.

Cleane Chöre bei „Ignis Fatuus“ laden zum Schunkeln und Krüge wie Hörner Erheben ein und das flotte Power-Geschoss „My Hellish Hunt“ ist vom Titel her definitiv Programm, da es zeigt, dass die Herren ihre Instrumente definitiv beherrschen. Messerscharfe Riffs, heavy Beats und verspielte Soli, sowie die finnisch-kühl klingenden Keys machen einfach eine Menge Spaß.

Mag sein, dass GRYMHEART auf ihrem Debüt keinen Preis für Eigenständigkeit verdient haben, doch der Mix funktioniert, macht Spaß und klingt noch nicht so abgenutzt, wie so manch anderes Werk. In Zukunft sollte man sich aber womöglich trotzdem versuchen sich etwas von ENSIFERUM, WINTERSUN, BRYMIR oder auch NORTHER etwas weiter entferne, um eine eigene Identität, die in so manch Track durchaus schon spürbar ist, zu entwickeln. Damit halten die erwähnten Bands auch als Referenz her, denn Fans dieser werden hier sicherlich glücklich.


Tracklist „Hellish Hunt“:
1. Daniel’s Prophecy
2. Ministry Of Truth
3. Salt Of Tthe Earth
4. Interpreter Of Dreams
5. Pilgrim Road
6. Servants Of The Fallen One
7. Sea Of Galilee
8. Prepare For War
9. Undivided
10. Shield My
Gesamtspielzeit: 42:51

 


Band-Links:

grymheart hellish hunt review grymheart hellish hunt review GRYMHEART - Hellish Hunt

 

 


GRYMHEART - Erste Single der Melodic/Folk Deather online
GRYMHEART – Hellish Hunt
LineUp:
Gabriel Blacksmith - Guitars, Vocals
Dargor Rivgahr - Guitars
V'arhel - Bass
Sorin Nalaar - Drums
7
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