steel rhino in rhino we trust
STEEL RHINO
In Rhino We Trust
(Heavy Metal | Hard Rock)

 


Label: GMR Music
Format: (LP)

Release: 21.10.2023


Schon mal etwas von der Band STEEL RHINO gehört? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit, denn die Jungs haben nicht nur den perfekten Namen für eine Metal Band, sondern auch richtig viel Feuer unterm Arsch!

Gegründet von Drummer Mikael Rosengren (DIRTY PASSION, BAI BANG), widmet sich das Trio ganz dem Heavy Rock, und das kann man in jeder Note hören. Filip Vilhelmsson an der Gitarre und am Bass (BAI BANG) und Sänger Herbie Langhans (AVANTASIA, Ex-SINBREED, RADIANT) vervollständigen die Truppe. Musikalisch serviert man alte Schule, die mich manchmal an MASTERPLAN, im nächsten Moment jedoch an HELLOWEEN erinnert, jedoch eine eigene Duftmarke hinterlässt. Alle Songs kommen mit knackigen vier Minuten daher und liefern genau das ab, was man sich wünscht.

Keine ausufernden Solis, keine Experimente, sondern klassischen Hard Rock mit einem Sänger, den sich so manche Formation wünschen würde. Herbie Langhans singt von Song eins weg großartig und gehört nicht umsonst zum Inventar von AVANTASIA. Seine Stimme umfasst ein breites Spektrum, so erinnert mich der Deutsche mal an Jorn Lande (MASTERPLAN), dann an Udo Dirkschneider oder Biff Byford (SAXON), die ja bekanntlich auch nicht die schlechtesten ihres Faches sind.

„Stand Up And Shout“ zeigt schon in welche Richtung das Trio will und so gehen die Herren ihren Weg gerade aus und das macht richtig Spaß. Dynamisch dringt der Refrain ins Ohr und bleibt dort auch gleich hängen. Im selben Stil marschiert „Strike Hard“ daher, hier stürmt dagegen die Gitarre mehr in den Vordergrund und Herbie Screamt ein paar Mal in etwas höhere Gefilde. Man will einfach mehr und das bekommt man mit den grandiosen „Blades“, das an Geschwindigkeit erneut eine Schaufel drauflegt. Gesanglich klingt die Nummer etwas dreckiger und der Refrain steigert sich langsam, ehe man laut mitkreischen möchte. Alle Daumen nach oben!

„Rise“ kann eher als wuchtiger Brecher bezeichnet werden, während das „Final Stand“ mit seinen opulenten 90 Sekunden kurz zum Verschnaufen einlädt. Und schon geht es weiter mit dem nächsten Hit „In Rhino We Trust“. Die Nummer wurde als Single ausgekoppelt und hatte mich sofort überzeugt Fan dieser Truppe zu werden. Los geht es mit ein paar sehr hohen, jedoch gekonnten Schreien von Herbie, ehe er langsam das Tempo steigert und alles aus seiner kraftvollen Stimme rausholt. Der Moment bevor der Refrain kommt wird ordentlich gestreckt, ehe man laut: „In Rhino We Trust“ mitschreien möchte. Hammer Song, der bei mir in Dauerschleife läuft und vom einem Live-Publikum bestimmt ordentlich mitgegröhlt werden würde.

„Judgement Day“ kommt fast gemächlich daher mit kurzen Gitarren Soli, während „Dr.Jekyll Mr.Hide“ mit seiner Atmosphäre auch von den deutschen Kürbisköpfen hätte sein könnte.

„Time To Be King“ nimmt erneut Fahrt auf und möchte zum Ende hin testen ob auch noch alle voll bei der Sache sind. Das Finale darf dann „Ignoring Gravity“ bestreiten. Würdiges fast gemächliches Ende, das erneut die Vielseitigkeit der Band zeigt.

Hier gibt es wirklich nichts zu kritisieren, STEEL RHINO sorgen mit ihrem zweiten Werk für offene Münder, staunende Blicke und gespitzte Ohren. Bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass sich diese drei Musiker live die Ehre geben, um vor der Bühne ordentlich abzugehen.


Tracklist „In Rhino We Trust“:
1. Stand Up And Shout
2. Strike Hard
3. Blades
4. We Rise
5. Final Stand
6. In Rhino We Trust
7. Judgement Day
8. Dr.Jekyll Mr.Hide
9. Time To Be King
10. Ignoring Gravity
Gesamtspielzeit: 42:41


Band-Links:
steel rhino in rhino we trust STEEL RHINO - In Rhino We Trust STEEL RHINO - In Rhino We Trust

 

 


steel rhino in rhino we trust
STEEL RHINO – In Rhino We Trust
LineUp:
Herbie Langhans
Filip Vilhelmsson
Mikael Rosengren
9
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