Die dänische Metal-Band GRADIENCE veröffentlicht am 4. September ihr Debütalbum „Anomaly“ über Metal Blade Records. 


Auf dem Debütalbum dieses klug benannten dänischen Duos wird die sonst so klare Grenze zwischen apokalyptischem, schlammigem Blackened Death Metal und düsterem urbanem Trap-Rap auf spannende Weise zerschlagen. Die Grenzen musikalischer Konventionen werden durch entwaffnend emotionale und intime Gesangslinien sowie ein lebendiges Klangbild, das von eisigen Synthesizern und hypnotischen klanglichen Details geprägt ist, weiter verwischt. Zunächst mag dies diejenigen einschüchtern und verwirren, die ihre Grenzen klar abgegrenzt mögen, doch im Kern des frechen und radikalen neuen Sounds von GRADIENCE steht eine authentische und herzerwärmende neue Freundschaft. Im Jahr 2022 fanden Gitarrist Jakob Lærke Harris und Sänger Gavin Mistry bei einem Konzert der lokalen Deathcore-Helden Cabal in Kopenhagen sofort eine kreative Verbindung. Obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Bereichen stammen – Harris ist bildender Künstler und Musiker, der in „einer Popcore-Band“ spielt, Mistry ist ein wichtiger Akteur „in verschiedenen Hip-Hop-Konstellationen“ –, fanden sie schnell eine gemeinsame Basis in einem Bereich, den beide gerne erkunden wollten.

Beide Männer haben jahrelang in verschiedenen künstlerischen Kollaborationen gearbeitet, doch GRADIENCE erzeugt hörbar die Energie, als würden sich „Planeten ausrichten“. Die Spannung und Turbulenz von Harris’ Extreme-Metal-Growls findet neben Mistrys wilden Rhythmen und Reimen einen kontraintuitiven neuen Kontext, der durch das spontane Knistern der Darbietungen noch weiter belebt wird – nicht zuletzt durch die hämmernde Rhythmusgruppe von Schlagzeuger Frederik Kjelstrup Hansen und Bassist Patrick Petersen. Ebenfalls deutlich wird ein Entdeckergeist und eine spielerische Neugier, die bei beiden Seiten organisch zusammenpassten: „Als wir anfingen, gemeinsam zu schreiben, fiel uns das Songwriting plötzlich ganz leicht“, sagt Jakob. „Wir wussten von Anfang an, dass wir Metal schreiben und etwas völlig Neues machen wollten, das wir so noch nie gehört hatten, und gleichzeitig Musik schreiben wollten, von der wir das Gefühl hatten, dass wir sie hören mussten. Das war unser einziges Ziel und unser Fokus: Musik für uns selbst zu schreiben.“

Obwohl GRADIENCE musikalisch eine wunderbar ausgewogene Partnerschaft ist, übernimmt Mistry alle Texte, und Songtitel wie „Vermin“, „Agony“, „Blame Me“ und „Deathwish“ zeugen von der trostlosen Dunkelheit, die unter den ausgefeilten Reimen und dem wortreichen Flow brodelt. „Textlich schreibe ich meist aus meinen eigenen Erfahrungen und Emotionen heraus“, bekräftigt Mistry. „Als Einwanderer in Dänemark habe ich meinen Teil an Ablehnung und Herausforderungen erlebt und ertragen. Schon von klein auf habe ich geübt, meine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben – entweder in Form von Gedichten oder Tagebucheinträgen. Das war für mich eine Möglichkeit, mit dem Gefühl der Einsamkeit und des Missverständnisses umzugehen – so ziemlich während meiner gesamten Teenagerzeit. Die textlichen Themen des Albums lassen sich als meine Reflexion über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Wahrheiten und/oder Lügen verstehen, mit denen ich mich auseinandersetzen musste.“ „‚White Noise‘ ist einer unserer experimentelleren und unvorhersehbareren Tracks auf dem Album“, bemerkt Mistry zu ihrer neuesten Single. „Auch der Text spiegelt diese Unvorhersehbarkeit wider: dass ich mich manchmal konfrontativ und extrovertiert verhalte, aber gleichzeitig Einsamkeit brauche, um mit allem fertig zu werden. Der Spoken-Word-Part am Ende ist meine Reflexion über diese introvertierte Seite von mir.

GRADIENCE - Kündigen Debütalbum an

„Anomaly“ Track Listing:
01. Vermin
02. Blame Me
03. Agony
04. Master to the Slave
05. Stains
06. Deathwish
07. Slow
08. Undone
09. A Witness
10. White Noise
11. Grimey Potential

GRADIENCE:
Gavin Mistry – vocals
Jakob Lærke Harris – guitars, vocals
Frederik Kjelstrup Hansen – drums
Patrick Petersen – bass

 

 


Band-Links:

Gradience - Debütalbum  gradience - debütalbum

 

 

 


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