mob rules - stories from the Verdant Vale
MOB RULES
Stories From The Verdant Vale
(Melodic Power Metal)

 


Label: Reigning Phoenix Music
Format: (EP)

Release: 21.08.2026


Die Herren von MOB RULES rund um Goldkehle und Aushängeschild Klaus Dirks haben schon eine bewegte Geschichte hinter sich. Stets starke Alben, doch wenig Live-Aktivitäten und so sind mir die grandiosen Power Metaller bis heute leider live nicht untergekommen. Dennoch, eine Band, die ich gerne verfolge und noch nie enttäuscht wurde. Zuletzt veröffentlichte man das längst überfällige zehnte Studio Album „Rise Of The Ruler“, welchres doch sieben Jahre auf sich warten ließ. Doch die Herren haben wieder Lunte gerochen und legen gleich mit der EP „Stories From The Verdant Vale“ gekonnt nach.

Und das sind wahrlich keine B-Sides, die sich vor dem Albummaterial verstecken müssen. Die Norddeutschen gehen hier in die Vollen und liefern eine gekonnte Erweiterung ihres letzten Longplayers. Aber schon „Savage Land Reprise“ zeigt, dass man auch in die Vergangenheit blickt, weißt man mit dem schönen Intro auf das 1999er Debüt hin, dem mit „Master Of The Black Crow“ ein dynamisch rockender Power-Banger folgt. Die melodischen Keys erzreugen sofort das bekannte MOB RULES Gefühl und Klaus setz stimmlich dann seinen einzigartigen Stempel drauf. Eine Hymne, wie man sie von der Band kenn, liebt und bald nicht mehr loslässt. Etwas mehr Drama gibt es im episch angehauchten „Masquerade Ball“, danach zeigt „Above The Maelstrom“ mit cleanen Gitarren die verletzlichere Seite der Trupp und „Balance Of Power“ dann dem Titel entsprechend mit Double-Bass Geballer und einfühlsamen Keys alle Trademarks der Band verbindet.

Doch danach sind MOB RULES noch nicht fertig, denn die Herren haben in der Kiste gekramt und ein paar alte Bonus-Songs ausgepackt. Das passt auch, denn thematisch geht es auf den bisher besprochenen Songs um Themen aus dem erwähnten Debüt „Savage Land“ sowie dem Nachfolger „Temple Of Two Suns“.

Bei der Neuaufnahme von „Celebration Day“ ist die markante Stimme von Bernhard Weiß (AXXIS) zu hören. Der Mann hat ein ebenso unverkennbares Organ wie Klaus und gemeinsam soergen sie im Chorus für Gänsehaut. Beim flotten und düster gehaltenen Banger „Insurgia“ ist unverkennbar ACCEPT-Legende Udo Dirkschneider zu hören, das melancholische „Coast To Coast“ veredelte einst Chity Somapala, der 2014 be FIREWIND für ein Album für Aufsehen sorgte und länger RED CIRCUIT anführt. Amanda Somerville, die den Epos „End Of All Days“ uplifted, braucht wohl keiner mehr vorstellen. Den Abschluss macht „Broken“, welches 2014 das Licht der Welt erblickte. Hintergrund dieser Songs ist zudem, dass diese allesamt nie auf Vinyl erschienen, was sich nun mit „Stories From The Verdant Vale“ ändert.

MOB RULES sind eine schwer unterschätzte Band, die hoffentlich doch noch mehr live in die Gänge kommt und endlich ihre mehr als verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Egal ob Album, Ep, Best-Of oder sonstige Releases, diese Band macht absolut keine halben Sachen.

Autor: Max Wollersberger


Tracklist „Stories From The Verdant Vale“:
1. Savage Land (Reprise)
2. Master Of The Black Crow
3. Masquerade Ball
4. Above the Maelstrom
5. Balance Of Power
6. Celebration Day (2014 Version)
7. Insurgeria (2014 Version)
8. Coast To Coast (2014 Version)
9. End Of All Days (2014 Version)
10. Broken
Gesamtspielzeit: 55:20

 


Band-Links:
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mob rules - stories from the Verdant Vale
MOB RULES – Stories From The Verdant Vale
LineUp:
Klaus Dirks (Vocals)
Sven Lüdke (Guitars)
Florian Dyszbalis (Guitars)
Markus Brinkmann (Bass)
Jan Christian Halfbrodt (Keys)
Sebastian Schmidt (Drums)
Guest:
Udo Dirkschneider (Vocals)
Amanda Somerville (Vocals)
Chity Somapala (Vocals)
Bernhard Weiß (Vocals)
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