THE HELLACOPTERS - The Cream Of The Crap
THE HELLACOPTERS
The Cream Of The Crap
(Garage Rock | Rock ’n‘ Roll)

 


Label: Universal
Format: (Compilation)

Release: 2003


Also, bei THE HELLACOPTERS handelt es sich mal nicht um das neue Album der schwedischen Rotzrocker rund um den ehemaligen ENTOMBED Trommler und Hauptsongwriter. Nein – nomen est omen – handelt es sich hierbei um eine Compilation von diversem Single und B-Side Material.

Nachdem die Band an die 50 Singles veröffentlicht hat, ist klarerweise ein großer Fundus an Seltenheiten verfügbar. Vor allem weil die meisten dieser Outputs über kleine lokale Labels erfolgte sind die Veröffentlichungen auf Grund von relativ undergroundigen Vertriebskanälen nicht für Jedermann erhältlich gewesen. So las ich im Zuge von ein wenig Recherche, dass für einige dieser Singles auf Sammlerbörsen bis zu – man höre und staune – 300$ gezahlt wurde.

Einige echte Perlen und Raritäten finden sich auf dem Teil, z.B. „Misanthropic High“ welches nur von einem kleinen dänischen Label veröffentlicht wurde oder „Crimson Ballroom“ welches als Split 7″ zusammen mit ROCKET FROM THE CRYPT herauskam. Der Witz war jedoch, dass das Ganze jedoch nur zusammen mit Ausgabe 10 des Gearhead Magazins erhältlich war. Dadurch dürfte es für viele Fans auch bereits eine gesuchte Rarität sein. Das auf „The Cream Of The Crap“ enthaltene Material geht von den allerersten Singles „Killing Allan“ und „Tilt City“ auf denen die MOTÖRHEAD Einflüsse dominierten bis zu „Thanks For Nothing“ und „Down Right Blue“ bei denen die Band, ähnlich wie schon damals bei ENTOMBED, stark in Richtung KISS tendierte. So gesehen ist es recht interessant die Entwicklung der Band anhand des Veröffnetlichungsdatums der einzelnen Songs nachvollziehen zu können. Covers sind natürlich auch drauf, u.a. „Gimme Shelter“ von den ROLLING STONES.

Alles in Allem kann man „The Cream Of The Crap“ als eine für Sammler sehr lohnende Investition nennen, man hat dann zumindest einige wirklich rare Songs auf einer CD, den Wert der eigentlichen Singles wird einem echten Sammler jedoch diese CD auch nicht vermitteln können. Nichtsdestotrotz rockt das Teil schön und macht schlicht und macht einfach Spaß – so soll es doch sein!

 

 


Tracklist „The Cream Of The Crap“:
1. Thanks For Nothing
2. Crimson Ballroom
3. Makes It Alright
4. Television Addict
5. Killing Allan
6. Misanthropic High
7. Rock Hammer
8. 1995
9. Gimme Shelter
10. Heart Of The Matter
11. Tilt City
12. Down Right Blue
13. I Got A Right
14. Ferrytale
15. Freespeedin´
16. I Want A Lip
17. The Creeps
18. Lowered Pentangles
Gesamtspielzeit: 60:25


THE HELLACOPTERS - The Cream Of The Crap

 

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THE HELLACOPTERS – The Cream Of The Crap
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