
Lex Legion
(Heavy Metal | Hard Rock)
Label: Mnrk Music Group (Spv)
Format: (LP)
Release: 12.06.2026
Eine neue Supergroup erblickt das Licht der Musikwelt. LEX LEGION nennt sich die Combo und die Namen der Beteiligten lassen aufhorchen. Nicht weniger als vier Mitglieder des klassischen KING DIAMOND Lineups stehen auf der Liste von LEX LEGION. Der Gitarrist Pete Blakk hat mit dem Ex-MOTÖRHEAD und SCORPIONS Drummer Mikkey Dee, der auch zwischen 85-89 bei KING DIAMOND tätig und auf den Klassikern wie „Abigail“, „Them“ und „Fatal Portrait“ zu hören war, die Band gegründet. Mit Bassist Hal Patino und Gitarrist Andy La Rocque, die auch zur klassischen Ausstattung von KING DIAMOND zählten (Andy gehört auch zur aktuellen Besetzung dazu) war das Grundgerüst fertig. Der King persönlich stand nicht zur Verfügung (dieses Revival wäre aber der absolute Wahnsinn gewesen) und so entschloss man sich PAGAN’S MIND´s Sänger Nils K. Rue ans Mikro zu holen.
Nach der ersten Veröffentlichung stand fest, dass man sich an die alten Zeiten anklammern würde. „Sleep Eternally“ lehnte sich nicht nur namentlich, sondern auch musikalisch stark an die Diamantenkönigzeit an. Noch mehr an die vergangene alte Zeit erinnert „Gypsy Tears“. Hier ist alles vorhanden, bis auf Kim Bendix´s Falsettgesang. Nils. K Rue macht aber seine Sache mehr als gut, denn seine Stimme verleiht trotz vieler Gleichheiten dem Album ein eigenständiges Flair. „Saviours“ zeigt besonders gut auf was er gesanglich auf dem Kasten hat. Er passt sich dem hohen Niveau des Rests gut an. So gut das Debut auch daherkommt muss ich dennoch bemängeln, dass ich das Gefühl nicht loswerde, ein und dieselbe Nummer etwas abgewandelt 8-mal zu hören. Irgendwie fehlt mir die Abwechslung und der große Hit. Bei „(I Am) The Resurrected“ ist es LEX LEGION fast gelungen, aber der starke Chorus ist leider zu kurz ausgefallen. Bleibt zwar sofort im Ohr, aber ich warte dann, dass da noch etwas kommt oder er noch ausgeweitet wird. Leider ist das nicht der Fall und lässt mich etwas unbefriedigt zurück. Warum man sich dann auch noch für ein zwar schönes aber nur lau dahinplätscherndes Instrumental als Schlussakkord entschieden hat, wissen auch nur die Protagonisten. Wenn schon Lückenfüller (die Gesamtlaufzeit ist sehr kurz ausgefallen), dann bitte irgendwo in der Mitte des Albums oder als Intro zu einem Song, aber nicht als Stimmungskiller am Ende.
Trotz allem, kann ich das Debut von LEX LEGION als gelungen bezeichnen. Es gibt eine klare Empfehlung zum Reinhören, für KING DIAMOND Fans darüber hinaus eine Kaufempfehlung von mir.
Tracklist „Lex Legion“:
1. Sleep Eternally
2. Gypsy Tears
3. When The Stars Align
4. (I Am) The Resurrected
5. Lost Inside
6. Darkness
7. Saviours
8. Life Eternal
9. Far Away
Gesamtspielzeit: 34:40
Band-Links:
